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  • Insa Witte

Abenteuer im Norden Vietnams


Foto: Phan Amh, Pixabay

Großartige Blicke in die Bergwelt um Ha Giang entlohnen Besucher für die weite Anreise.


­Im Norden von Hanoi gibt es einige Regionen, die touristisch zwar etwas weniger entwickelt sind, dafür gibt es dort aber noch besonders viel zu entdecken. Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Agentur ITS Vietnam kennen sich gut aus und können hier eine spannende Tour zusammenstellen, bei denen man die sehenswerten Orte sieht, Spannendes erlebt und die Gastfreundschaft der Vietnamesen kennen lernt. Wir stellen hier vier Regionen im Norden vor, die sich teils kombinieren lassen:



Mu Cang Chai und Pu Luong



Foto: Thuy Ha Bich, Pixabay

Reisterrassen soweit das Auge reicht leuchten in der Sonne.


Im bergigen Nordvietnam wird viel Reis produziert – Vietnam liegt auf Platz 5 der führenden Reiseproduzenten weltweit. Für Besucher sind die Reisterrassen besonders schön anzusehen: Sie leuchten je nach Jahreszeit grün oder gold soweit das Auge reicht. In diesen Regionen kann man vortrefflich wandern und dabei die Einheimischen bei einem Homestay kennenlernen. Alternativ kann man zum Beispiel in der Mucangchai Ecolodge übernachten, die etwas mehr Komfort bietet.



Ha Giang Loop


­Foto: Quang Nguyen, Pixabay

Da fühlt man sich plötzlich ganz klein: Tolle Ausblicke und kurvige Straßen am Ha Giang Loop Direkt an der Grenze zu China im Nordosten Vietnams, in der Provinz Ha Giang warten nicht nur Einblicke in das Leben der vietnamesischen ethnischen Minderheiten, faszinierende Höhlen und postkartentaugliche Aussichten in die Bergwelt auf die Besucher, sondern auch echte Abenteuer: Der 350 Kilometer lange Ha Giang Loop ist vor allem bei Motorradfahrern ein Ziel auf der Bucket List. Die recht gut ausgebaute Strecke startet in Ha Giang City. Man startet meist in Richtung Osten über zahlreiche Pässe wie den Quang Ba Pass, den Heavens Gate Pass oder den Ma Pi Leng Pass, genießt Blicke auf den Fluss Mien, den Doc Chin Khanh (Neunkurven-Blick) oder auf dem Dong Van Karst Plateau und besucht einheimische Märkte wie etwa der in Dong Van und den nördlichsten Punkt des Landes Lung Cu, wo man von einem Turm mit einer riesigen Flagge einen Rundumblick nach China hat. Ha Giang ist keine reiche Provinz und ist auch nicht einfach zu erreichen; von Hanoi fährt man etwa einen halben Tag. Wer diese Strecke aber auf sich nimmt, wird belohnt! Die beste Zeit für einen Besuch sind Frühling und Herbst, da es im Sommer viel regnet und im Winter einige Straßen wegen des Schnees nicht gut passierbar sind.


Ban Gioc Wasserfall

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Foto: Le Cuong Hoang, Pixabay


Dieser etwas abgelegene Ort lohnt die Mühe der Anreise: Der Ban Gioc Wasserfall ist der viertgrößte Wasserfall weltweit. Er wird vom Quay Son Fluss gespeist, der entlang der Grenze zu China verläuft. So ist der Wasserfall auch von beiden Ländern aus zugänglich – kleine Boote fahren die Besucher direkt in dessen Nähe. Die beste Zeit, das Spektakel zu besuchen ist September oder Oktober, wenn die umliegenden Reisfelder goldgelb sind und die Regenfälle weniger geworden sind.


Ebenfalls lohnenswert ist die zwei Kilometer entfernte Nguom Ngao Höhle nahe dem kleinen Ort Dam Thuy. Wenn man den etwas engen Einstieg gemeistert hat, öffnet sich die Haupthöhle bis 60 Meter hoch. Die ganze Tropfsteinhöhle ist mehr als zwei Kilometer lang und hat drei Ausgänge.



Ba Be Lake

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Foto: Quang Nguyen Vinh, Pixabay

­Der Ba Be Lake bietet ebenso spannende Ausblicke wie die Bergwelt der Umgebung.

Der Ba Be Lake ist der größte natürliche See Vietnams, der vor etwa 200 Millionen Jahren entstanden ist. An den Kalksteinfelsen am Ufer wachsen Primärwälder. Der See wird gleich von drei Flüssen gespeist und es gibt drei kleine Inseln in dem See. Das ganze Gebiet von 23.000 Hektar ist als Ba Be Nationalpark eine Besucherattraktion. Besonders mit dem Kayak kann man den See gut erkunden, wer lieber trocken bleibt, für den gibt es eine Vielzahl von erstklassigen Wander- und Radwegen.



Für jeden verfügbar: Wasserspinat


Foto: Sirasit Gullasu, Unsplash

Überall in Vietnam präsent, besonders im Norden typisch: Wasserspinat als Beilage oder Suppe.


Der Norden Vietnams ist dünn besiedelt, die Dörfer sind abgeschieden und das Klima ist hart. So ist der Lebensstandard nicht hoch und die kulinarische Vielfalt ebenso wenig. Dennoch muss keiner hungern, denn in ganz Vietnam ist der Wasserspinat nicht wegzudenken und fast so wichtig beim täglichen Familienmahl wie der Reis. Er ist leicht anzubauen und daher auch für die ärmere Bevölkerung verfügbar. Er wird zur täglichen gesunden Beilage oder mit Fleisch oder Schrimps zur Suppe.


Für vier Personen nimmt man


1 Bund Wasserspinat

2 Knoblauchzehen

2 kleine Schalotten

1 Esslöffel Fischsauce (oder Sojasauce)

1 Esslöffel Öl

Ingwer, Limette oder Frucht des Dracontomelon-Baumes


Wasserspinat waschen und in etwa 2 cm große Stücke schneiden. Knoblauch und Schalotten kurz in Öl anbraten. Wasserspinat hinzugeben. Nach kurzer Zeit Fisch- oder Sojasauce und Pfeffer dazugeben. Wenn der Spinat weich ist, Hitze ausstellen. Wer mag, gibt dem Gemüse mit Limette oder der Frucht des Dracontomelon-Baumes eine säuerliche Note oder würzt stattdessen mit Ingwerscheiben. Das Gericht wird zusammen mit Reis gegessen.


Alternativ kann man Fleisch, Schrimps oder Tofu zusammen mit Knoblauch und Zwiebeln anbraten, Tomaten und schließlich genügend Wasser hinzugeben. Der Wasserspinat wird noch eine kurze Weile mitgekocht. Ebenfalls mit Fisch- oder Sojasauce und Limette oder Ingwer würzen. Damit entsteht die typische vietnamesische Suppe Canh Cài.

­Empfehlungen für weitere Touren mit Schwerpunkt Kultur, Abenteuer oder Golf in Vietnam, Kambodscha, Laos und Myanmar geben die Experten von Indochina Travel Services Vietnam gerne auf Anfrage an info@itsvietnam.com. Inspiration dazu finden Sie auch auf der Webseite von Indochina Travel Services.

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