• Insa Witte

Neues von der Ostfalia in Salzgitter Dezember 2021



Lesen Sie mehr zu einem großen Sportmanagement Kongress und anderen Tagungen, Filmfesten, Studien aus dem Medienbereich und über die neue Audio-Uni der Ostfalia.


Inhalt


Vorgestellt:

  • Wirtschaftsstudium mit Sportbezug und vielen Inspirationen: Bachelorstudiengang Sportmanagement


Termine:

  • Ostfalia Medienforum 2021


Allgemein:

  • Deutschlandstipendium für Ostfalia-Studierende in Salzgitter

  • Ostfalia-Erstsemester 2021: Weiblich, ehrgeizig und medienaffin


Neues aus den Studiengängen:

  • Online-Kongress blickpunkt sportmanagement beschäftigt sich mit den Folgen der Pandemie

  • Absolut alltagstauglich: Ostfalia Audio Uni - studieren wo und wann man möchte

  • Filme, Filme, Filme - die Ostfalia ist präsent auf den wichtigen Filmfestivals

  • Was Corona in Kommunikationsabteilungen und Agenturen verändert hat: Forschungsprojekt zum Thema „Agilität und New Normal in der Kommunikation“

  • Was ist eigentlich ein Unesco-Geopark - Studierende untersuchen touristische Potenziale des Geoparks im Landkreis Peine

  • Studienergebnisse: Welchen Nutzen haben Paid-Content-Inhalte in Lokalmedien?

  • Premiere des Campus38-Preises beim 11. Ostfalia Medienforum

  • Studierende bauen eine Webseite für den SC Gitter

Vorgestellt



Wirtschaftsstudium mit Sportbezug und vielen Inspirationen: Der Bachelor-Studiengang Sportmanagement

Der sechs-semestrige Bachelor-Studiengang Sportmanagement an der Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften in Salzgitter ist ein Wirtschaftsstudium mit Sportbezug. In den ersten Semestern werden vor allem wirtschaftswissenschaftliche „Basics“ gelegt: So erfahren die Studierenden zum Beispiel mehr über Grundlagen der Betriebs- und Volkswirtschaftslehre, Statistik, Buchführung und Bilanzierung, Kosten- und Leistungsrechnung sowie Marketing und Wirtschaftsenglisch. Praktische Sporteinheiten sowie sportwissenschaftliche und -ökonomische Grundlagen ergänzen das Angebot in den ersten beiden Semestern. Ab dem 3. Semester geht es konkret um die Sportvermarktung, Mitarbeiter- und Finanzmanagement im Sport, Digitalisierung und Internationales Management sowie deren praktische Umsetzung im Rahmen von Projekt- und Veranstaltungsmanagement: bei der Organisation des jährlichen Sportmanagement-Kongresses mit vielen professionellen Sportgrößen oder der Vorbereitung und Durchführung einer internationalen Exkursion können die Studierenden das zuvor Gelernte ganz praktisch anwenden. Zudem werden Rechtsfragen und andere spezielle Aspekte im Sport beleuchtet. Vertiefend kann ein eigener Schwerpunkt in den Themengebieten Sportanbieter oder Zuschauersport gesetzt werden. Im Studiengang bekommen die Studierenden viel Wissen und viel Anregung von den Lehrenden: Sie sind zum Beispiel regelmäßig in den überregionalen Medien zu Spezialthemen als Experten präsent, bringen Standard-Studienwerke zum Sportmanagement heraus oder prägen neue Themen im eSport. Allein dadurch zeigen sich die vielseitigen Einsatzmöglichkeiten und Themengebiete dieses Studiengangs. Das Sportmanagement-Studium an der Ostfalia Hochschule bietet unter anderem folgende Besonderheiten: Zum anderen bietet der 2004 gegründete Verein „SPO-MAN“ allen Sportmanagement-Studierenden die Möglichkeit, mit erfolgreichen Absolventen in Kontakt zu kommen – mittlerweile sind es über 600 aktuelle und ehemalige Studierende des Studiengangs Sportmanagement an der Ostfalia. Dadurch ergeben sich oft hilfreiche Verbindungen für einen Praktikumsplatz oder den zukünftigen Karriereweg. Weiterhin bietet die studentische Sportberatung ImPuls e.V. Studierenden des Studiengangs Sportmanagement die Möglichkeit, theoretisches Wissen aus den Vorlesungen in der Praxis anzuwenden. Hierzu werden selbstständig Projekte akquiriert und in Arbeitsgruppen umgesetzt. Zu den bisherigen Auftraggebern zählen unter anderem Sport-Thieme, FC Internationale Berlin, Geiger Automotive GmbH und Eintracht Braunschweig. Typisch für die Vernetzung innerhalb der Ostfalia setzen sich die Mitglieder des Vereins aus den Studiengängen Sportmanagement, Medienmanagement, Mediendesign, Medienkommunikation und Kommunikationsmanagement zusammen. Aus Sicht der Lehrenden “Der Studiengang Sportmanagement an der Ostfalia bietet den Studierenden die Möglichkeit, die erlernten theoretischen Inhalte direkt praktisch umzusetzen, zum Beispiel bei der Planung und Durchführung des studentisch organisierten, jährlichen Sportmanagement-Kongresses – mittlerweile Europas größter Kongress dieser Art – für den die Studierenden regelmäßig Größen des Sports gewinnen können“, so Professor Dr. Ariane Bagusat, die Koordinatorin des Studiengangs. Aus Sicht des Studierenden “Die Ostfalia war besonders schnell mit ihrer Studienzusage und so bin ich eben nach Salzgitter gezogen“, erzählt Luis Hißmann aus Essen. Mittlerweile studiert er im 5. Semester Sportmanagement und war einer von zwei Studierenden in der Organisationsleitung des Sportmanagement-Kongresses 2021. „Am Anfang lernt man viele wirtschaftswissenschaftliche Grundlagen. Das kann sich etwas ziehen, aber durch die Kontakte über das Alumni-Netzwerk SPO-MAN oder die praktischen Einheiten im Studium sieht man, wozu man das später brauchen kann. Der Kongress war für mich jetzt wirklich ein Highlight: Man musste sich selbst organisieren und arbeitete sehr selbstständig, man hat sogar gelernt, Menschen zu führen. Dass ich das schon im Studium ausprobieren kann, finde ich großartig!“ Weitere Informationen wie auch ein Video zu dem Studiengang finden Sie hier https://www.ostfalia.de/cms/de/ispm/. Termine

8. Dezember 2021 von 09:00 - 18:00 Uhr: Ostfalia Medienforum 2021 (online) Infos unter: http://ostfaliamedienforum-k.ostfalia.de/ und hier. Allgemein


Deutschlandstipendium für Ostfalia-Studierende in Salzgitter Seit zehn Jahren vergibt das Bundesministerium für Bildung und Forschung das Deutschlandstipendium an Studierende mit sehr guten Leistungen in ihrem Studium. Neben den persönlichen Leistungen wird dabei auch gesellschaftliches und ehrenamtliches Engagement berücksichtigt. Vier Studierende der Ostfalia Fakultät in Salzgitter erhielten jetzt dieses Stipendium, das sie ein Jahr lang mit 300 EUR im Monat unterstützt. Zur Hälfte trägt dies der Bund, zur Hälfte regionale Förderer. So wird eine Studierende aus dem Medienmanagement von der Erich-Zillmer Stiftung unterstützt, ein Student im Kommunikationsmanagement sowie eine Studentin des Tourismusmanagement von der Niedersächsischen Lotto-Sport-Stiftung und eine Mediendesignstudentin von der Ostfalia Hochschulstiftung. „Wir freuen uns sehr, dass unsere Studierenden hier ausgezeichnet wurden – gerade in den letzten zwei Jahren ist es wirklich eine Leistung, ein Studium mit solch großem Engagement zu absolvieren“, so Professor Dr. Heinz-Dieter Quack, Dekan der Fakultät in Salzgitter. Weitere Informationen finden Sie hier und hier.

Foto: Nastya Gepp, Pixabay Ostfalia-Erstsemester: Weiblich, ehrgeizig und medienaffin

Eine Befragung der diesjährigen Erstsemester hat einige interessante Fakten ergeben: 60 Prozent der Studierenden sind weiblich, mehr als die Hälfte zwischen 18 und 20 und 86 % unter 24 Jahren. Fast die Hälfte von ihnen wohnt bei den Eltern - nicht verwunderlich, da die Hälfte der Studierenden nicht weiter als 50 Kilometer entfernt wohnen. Bei fast 20 Prozent der Studierenden ist der Heimatort allerdings mehr als 200 Kilometer entfernt. Zum Hochschulcampus gelangen die Hälfte der Studierenden mit dem Auto, entweder alleine oder in Fahrgemeinschaften, mehr als 24 Prozent nutzt die öffentlichen Verkehrsmittel. Mehr als ein Drittel der Studierenden ist vor allem durch den Internetauftritt der Ostfalia (62,2 %) oder durch Empfehlung aus dem privaten Umfeld (35,1 %) auf den Studiengang aufmerksam geworden. Bei der Studienwahl waren vor allem die interessanten Studieninhalte (87,4%) und die guten Berufsaussichten (52,3%) ausschlaggebend. Für mehr als 86% ist es der Wunschstudiengang. Fast die Hälfte der 111 Befragten ist in den verschiedenen Bachelor-Medienstudiengängen eingeschrieben. Um studieren zu können, müssen fast Dreiviertel der Erstsemester jobben, ob während des Semesters, als wissenschaftliche Hilfskraft oder in der vorlesungsfreien Zeit - fast 60 Prozent bis zehn Stunden in der Woche, fast 30 Prozent sogar bis zu 20 Stunden in der Woche. Neues aus den Studiengängen

Online-Kongress blickpunkt sportmanagement beschäftigt sich mit den Folgen der Pandemie


Ein Team von 60 Studierenden des Sportmanagement an der Ostfalia hat nun zum 21. Mal den Kongress blickpunkt sportmanagement organisiert – in diesem Jahr wieder virtuell. Der Sportmanagement-Kongress ist der größte von Studierenden organisierte Kongress Europas. Insgesamt gab es 450 Anmeldungen, zu den Spitzenzeiten haben 230 von ihnen die Vorträge und Diskussionen online verfolgt. Am 29. November diskutiertennamhafte Referierende aus Praxis, Theorie und Sportmanagement zum Thema: Sport must go on – die Folgen einer Pandemie. Mit dabei waren unter anderem Maximilian Arnold (Profifußballer bei VfL Wolfsburg), Jan-Hendrik Jagla (ehemaliger deutscher Basketballspieler), Dirk Wöhler aus der Eventbranche, Benedikt Bauer, auch bekannt als BeneCR7x, (Esports-Profi im Bereich FIFA) sowie Reinhard Rawe (Vorstandsvorsitzender LSB Niedersachsen), Carsten Cramer (Geschäftsführung Borussia Dortmund) oder Holger Glandorf (Marketing & Teammanagement SG Flensburg-Handewitt). Insgesamt gab es vier Themenblöcke und ein Abschlussinterview:

  • Vereine und Verbände: Die Basis des Sports in Gefahr

  • Events: Regeneration der Branche und Großevents seit der Pandemie

  • Profisport: Wie geht’s den Profis und Ist die Nachfrage nach Mentaltraining gestiegen?

  • Gewinner und Verlierer der Pandemie: ESports versus Klassischer Sport

Einzelheiten zum Programm, den Referenten und Referentinnen finden Sie hier oder auch auf dem Instagram-Account @bpspm. Seit 2001 wird der Kongress jedes Jahr von Studierenden des Studiengangs Sportmanagement des 4. und 5. Semesters organisiert. In diesem Jahr wurde das Projekt von Professorin Dr. Ariane Bagusat und dem wissenschaftlichen Mitarbeiter Marko Beens geleitet.

Foto: Andreas Rodemann Absolut alltagstauglich: Ostfalia Audio Uni - studieren wo und wann man möchte

Handy, Tablet oder Laptop und Kopfhörer, mehr braucht es nicht zum Studieren. Die Audio-Uni bietet das Format mit dem Motto „Ganz einfach Studieren“. Zwei Pilotmodule des geplanten Bachelor-Studiengangs „Online Marketing“ sind bereits online und die Podcasts der Module sogar auf Spotify zu finden – und jede Woche kommen neue hinzu. Dr. Boris Blechschmidt (Professor für Online Marketing) und Dr. Harald Rau (Professor für Kommunikationsmanagement) von der Ostfalia Hochschule in Salzgitter haben die Inhalte zusammen mit ihrem Team aus wissenschaftlichen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen sowie studentischen Hilfskräften entwickelt. Die Inhalte wurden in Sprechertexte umgeschrieben, professionell im Audio-Studio aufgenommen und geschnitten. Ziel ist es, die Hemmschwelle zum Studieren niedriger zu gestalten, denn die Kurse sind für jeden offen: Auch wer keine Hochschulreife hat, kann sich kostenlos registrieren und die Kurse anhören. Wer ein offizielles Zertifikat haben möchte, meldet sich dann für die kostenpflichtige Abschlussprüfung an. Und die Inhalte? Online Marketing, Web Analytics, Content Marketing – Themen, die in einem breiten Umfeld wichtig sind. Eine lohnenswerte Initiative also, die auch von der EU gefördert wird. Mehr zur Audio-Uni finden Sie hier. Andere Weiterbildungsangebot an der Ostfalia finden Sie hier.

Fotos: (links) Professor Jutta Tränkle mit BIFF-Moderator Götz von Ooyen; (rechts) Danny Seggelke und Axel Borns mit Professor Jutta Tränkle beim Filmforum Lüneburg Filme, Filme, Filme - die Ostfalia ist präsent auf den wichtigsten Filmfestivals

Obwohl ein Studium im Mediendesign der Ostfalia in Salzgitter bereits sehr praxisbezogen ist, so sind gerade hier der Austausch mit der Film-Branche sowie mit anderen Studierenden aus Mediendesign- und Filmstudiengängen besonders wichtig, um sich über die eigene kreative Arbeit auszutauschen und Anregungen zu bekommen. Daher sind die bedeutenden deutschen Filmevents im Herbst ein wichtiger Programmpunkt für die Studierenden um Professorin Jutta Tränkle. Vom 27. bis 30. Oktober reisten 14 Studierende aus dem Mediendesign (jahrgangsübergreifend) zur 64. DOK Leipzig. Das Internationale Leipziger Festival für Dokumentar- und Animationsfilm kurz − DOK Leipzig – ist das größte deutsche und eines der führenden internationalen Festivals für künstlerischen Dokumentar- und Animationsfilm. Diese Verbindung zweier Sparten ist einzigartig, und versammelt jährlich mehr als 48.000 Gäste in Leipzig. Neben regelmäßigen Filmvorführungen in Leipzig unterstützt die DOK Leipzig die wissenschaftliche Arbeit und Medienforschung, fördert die Medienkompetenz von jungen Menschen und vernetzen die Branche. Viele Gründe, um die bewährte Ostfalia-Exkursion nach Leipzig wieder zu realisieren, um das erlernte Wissen praxisnah zu vertiefen. Die Studierenden reisten gemeinsam an und stellten aus dem Angebot des Filmfestivals Leipzig ihr Programm selbstständig zusammen. Dabei waren Neigungen und Schwerpunkte der Studierenden ebenso richtungsweisend, wie die Seminarthemen. Natürlich sollten sich die Studierenden idealerweise mit anderen Hochschulteilnehmern vernetzen, Das Festival sollte ein Ansporn sein, die eigenen Arbeiten künftig einzureichen. Beim Braunschweiger International Film Festival (BIFF) Anfang November wurde am 7. November eine Filmrolle der Studierenden aus dem Mediendesign der Ostfalia gezeigt. Außerdem war Professorin Jutta Tränkle geladen, um die Laudatio in der Kategorie „Heimspiel“ zu halten. Zusammen mit der Künstlerin Sabina Kaluza vergab sie den Preis an Katharina Marie Schubert für ihren Film „Das Mädchen mit den goldenen Händen“. Insgesamt wurden neun Preise verliehen, die zusammen mit einer Summe von 60.500 Euro dotiert waren. Zum 35. Mal zog das BIFF fast 28.000 Besucher an, darunter auch etwa 300 Fachbesucher aus Regie, Schauspiel, Produktion, Komposition und Journalismus. Auf sechs Leinwänden waren sechs Tage lange etwa 350 Lang- und Kurzfilme zu sehen. Am 11. November fuhr Professor Tränkle mit zwei Studierenden nach Lüneburg zum Film- und Medienforum Niedersachsen. Seit 2010 sorgt dieses für einen kreativen Austausch zwischen professionellen Medienschaffenden sowie Lehrenden und politische Abgeordneten. Die beiden Medienstudierenden der Ostfalia waren mit dem interaktiven Dokumentar-Projekt „Salzgitter - PointSZ of view - Migration als regional-globales Phänomen am Beispiel Salzgitter“ präsent. Die Masterstudierenden Danny Seggelke und Axel Borns sind mit dafür verantwortlich, dass dieses Projekt fortschreitend die Migrationsbewegung in Salzgitter untersucht. Weitere Informationen zum Studiengang Mediendesign an der Ostfalia finden Sie hier.

Foto: Studierenden-Gruppe beim Ortstermin im Landkreis Peine Was ist eigentlich ein Geopark - Studierende untersuchen touristische Potentiale des Geoparks im Landkreis Peine

Wenig bekannt: Es gibt insgesamt sieben UNESCO Geoparks in Deutschland und einer davon und zugleich der größte liegt im Harz – Braunschweiger Land – Ostfalen (HBLO). Neben den UNESCO Welterbestätten und den UNESCO Biosphärenreservaten sind die Global Geoparks die dritte weltweite UNESCO-Kategorie schützenwerter Landschaften. Als geopark-spezifische Besonderheit gilt für den Landkreis Peine die sogenannte Landmarke 22 "Ilseder Hütte" mit einem besonderen natürlichen und kulturellen Erbe, insbesondere der Bergbau- und Industriegeschichte in der Region. Der Wirtschafts- und Tourismusförderung des Landkreises Peine (WiTo) hat sich mit dem Institut für Tourismus und Regionalforschung (IfTR) und Studierenden der Ostfalia zusammengetan, um das Tourismuspotential des Geopark konkreter erfassen zu können. Studierende des 5. Semesters im laufenden Tourismusmanagementstudiengangs untersuchen nun in einer Case Study den UNESCO Geopark HBLO. Die Studierenden beschäftigen sich derzeit intensiv mit den Stärken und Schwächen des touristischen Potentials dieses zukunftsträchtigen Tourismussegments. Die Ergebnisse dieser Fallstudie werden die Studierenden am 16. Dezember 2021 in der historischen Halle der Ilseder Hütte den Vertretern des Landkreises Peine, der WiTo und des UNESCO Global Geopark HBLO präsentieren. Dabei haben die Studierenden auch schon während einer Exkursion in das Peiner Land erhebliche Schwächen im Tourismusmarketing sowohl vor Ort in den Geopunkten der "Landmarke 22" als auch im digitalen Tourismusmarketing des Landkreises Peine identifizieren können. Während der Präsentation im Dezember werden sie aber auch kreative Optionen zur Verbesserung des Tourismusmarketings vorstellen. Mehr zu dem Thema gerne auf Anfrage an die Professur für Dienstleistungsmanagement, Dr. Joachim Willms, unter j.willms@ostfalia.de.

Foto: Dr. Lisa Dühring Was Corona in den Kommunikationsabteilungen und Agenturen verändert hat: Forschungsprojekt zum Thema "Agilität und New Normal in der Kommunikation"

Die Fähigkeit einer Organisation auf Wandel im internen und externen Umfeld zu reagieren, schnell strategisch relevante Entwicklungen zu identifizieren, proaktiv damit umzugehen und dabei Ressourcen effektiv, effizient und flexibel einzusetzen, wird als “Agilität” bezeichnet. In Zusammenhang damit fällt auch häufig der Begriff “New Work”, also neue Formen der (Zusammen)Arbeit. Dabei geht es vor allem um neue Arbeitsmethoden, flexibles und mobiles Arbeiten, neue Raumkonzepte, veränderte Teamzusammenstellungen und neue Organisationsformen. Dr. Lisa Dühring, Professorin für Strategische Kommunikation an der Ostfalia Hochschule in Salzgitter, möchte mit Master-Studierenden aus dem Kommunikationsmanagement – in Zusammenarbeit mit der Convento GmbH - eruieren, welche Veränderungen in Kommunikationsabteilungen und -agenturen diesbezüglich in den letzten Jahren stattgefunden haben und wie diese von Führungskräften und Mitarbeitenden bewertet werden. „Ich beschäftige mich schon seit einigen Jahren mit dem Thema Agilität und beobachte, wie sich die Fragestellungen in der Praxis verändern. Die grundsätzliche Frage, wie Organisationen – und ihre Kommunikationsabteilungen - flexibel auf interne und externe Veränderungen und Herausforderungen reagieren können, hat sich vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie noch verschärft. Viele Anforderungen, die vor einigen Jahren noch als theoretische Option diskutiert wurden – wie Remote Work und digitales Projektmanagement – sind sehr schnell zum New Normal geworden“, so beschreibt Professor Dühring das Projektthema. Dass diese Fragen hochaktuell sind, zeigt die Teilnahme von bereits 300 Kommunikatoren und Kommunikatorinnen am laufenden Projekt. Die Studie richtet sich an Mitarbeitende in Kommunikationsabteilungen. Wer den Fragebogen ausfüllen möchte, findet ihn hier: https://lnkd.in/eBfxJTsa. Die Ergebnisse werden im Rahmen der Webinarreihe "Convento PR-Impuls" am 9. und 10. Februar 2022 präsentiert und im Anschluss der Branchenöffentlichkeit zur Verfügung gestellt.

Foto: Scott Graham, Unsplash Studienergebnisse: Welchen Nutzwert haben Paid-Content-Inhalte in Lokalmedien?

Professor Dr. Marc-Christian Ollrog und Megan Hanisch, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Öffentliche Kommunikation, haben eine Studie erstellt, in der sie bezahlpflichtige Inhalte verschiedener Lokalzeitungen auf den Nutzwert für die Leserschaft im Vergleich mit kostenfreien Inhalten untersucht haben. Dazu haben sie eine quantitative Inhaltsanalyse von 280 kostenfreien und kostenpflichtigen Artikeln, die zwischen Januar und August 2020 erschienen sind, durchgeführt. Das Ergebnis: der Nutzwert – unter anderem gemessen an der Vermittlung von Fachwissen, von Orientierungshilfen, einer Problemerkennungsfunktion und der Tiefe der thematischen Auseinandersetzung – von Paid Content ist höher als von kostenfreien Artikeln. Eine Folgeforschung zu Veränderungen des Journalismus infolge der Digitalisierung ist geplant. Nun haben Ollrog und Hanisch diese Ergebnisse auf der Online-Tagung der Fachgruppe Medienökonomie der Deutschen Gesellschaft für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg vorgestellt. Weitere Informationen zu dem Thema finden Sie hier und auf Anfrage an m.ollrog@ostfalia.de.

Premiere des Campus38-Preise auf dem 11. Ostfalia Medienforum

Das Ostfalia Medienforum am 8. Dezember findet in diesem Jahr zum 11. Mal statt. Das Thema: „Medienkompetenz – Schlüsselqualifikation der digitalen Gesellschaft“. Studierende im 5. Semester aus den Studiengängen Medienkommunikation und Medienmanagement sind seit 2010 jährlich verantwortlich für Themenfindung, Einladung von namhaften Sprechern und Sprecherinnen sowie die gesamte Realisierung der Veranstaltung. Geleitet wird das Projekt in diesem Jahr von Professor Dr. Denise Sommer und der wissenschaftlichen Mitarbeiterin Viktoria Heyer. Neben dem wissenschaftlichen Nachwuchspreis für Studierende wird erstmalig der Campus38-Preis für herausragende journalistische Arbeiten der Studierenden in den vier Kategorien Print, Crossmedia, TV und Doku verliehen. Nominiert werden die preiswürdigen Arbeiten von den Lehrenden des Instituts für Öffentliche Kommunikation. Eine Jury bestehend aus externen Fachleuten sowie Mitgliedern des Instituts für Öffentliche Kommunikation und des Instituts für Medienmanagement sichtet und bewertet alle nominierten Beiträge. Die besten vier werden am 8.12.2021 bekannt gegeben und prämiert.

„Der Campus38-Preis würdigt die praktischen, journalistischen Arbeiten, die einen zentralen Baustein des Studiums ausmachen. Insofern ist er eine gute Ergänzung zum wissenschaftlichen Nachwuchspreis. Wir freuen uns, den Preis dieses Jahr im Rahmen des 11. Ostfalia Medienforums verleihen zu können“, so Dr. Marc-Christian Ollrog, Professor für Journalistik am Institut für Öffentliche Kommunikation an der Ostfalia in Salzgitter. Eine Besonderheit: Es gibt auch einen Publikumspreis. Dafür stehen die sechs Beiträge, die am häufigsten auf campus38.de geklickt wurden zur Abstimmung unter den Studierenden der Ostfalia. Auf Campus38.de werden wöchentlich Beiträge von Studierenden der Bachelorstudiengänge Medienmanagement und Medienkommunikation sowie des Masterstudiengangs Kommunikationsmanagement der Ostfalia veröffentlicht. Neben Dokumentationen, zählen auch Reportagen, Features und Interviews in Text- oder Videoform sowie Audio-Slideshows oder Podcast zu den gängigen Darstellungsformen.

Foto: FDU-Studierende mit Leitung (oben v.li.): Professor Dr. Anja Corduan-Claussen, Thilo Toboldt, Doreen Plutta, (unten v.li.): Laura Dworniczak, Sarah Witte, Timo Latzel Digitale Präsenz für den SC Gitter: Ostfala-Studierende bauen Webseite

asterstudierenden des dritten Semesters im Studiengang "Führung in Dienstleistungsunternehmen" (FDU)den in Salzgitter ansässigen Fußball- und Dartverein "SC Gitter" bei der Digitalisierung. So erstellen sie in einem Studienprojekt eine eigene zukunftsfähige Website. Dafür arbeiten sie mit einer Kreativagentur für die Programmierung der Seite zusammen. Es gab bereits ein Kick-Off Meeting mit der Agentur, die Studierenden sind mitten in der Konzeptentwicklung und ein Zwischenbericht wurde den begeisterten Projektpartnern vorgestellt: „Ich bin begeistert von der guten Zusammenarbeit und der professionellen Kommunikation mit dem Studierenden-Team. Der erste Bericht klang vielversprechend. Auf der Jahreshauptversammlung wird dem Verein das Konzept vrgestellt“, lobt Patrick Malz, Vorstand des SC Gitter. Weitere Informationen zum Studiengang FDU finden Sie hier. Kontakt: CASA 92 Kommunikation, Insa Witte, Mail: witte@casa92.de, Telefon: 04453 986 3838 Fotoquelle: Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften (wo nicht anders aufgeführt) Sie möchten diese Mail nicht mehr erhalten? Schicken Sie uns eine Nachricht an witte@casa92.de mit dem Betreff "Unsubscribe" oder clicken Sie hier


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