• Insa Witte

Neues aus Salzgitter im September 2022



Vorgestellt

  • „Eine perfekte Mischung“ – Medienkommunikation an der Ostfalia studieren

Was ist los?

  • Erstsemester - herzlich willkommen!

  • Neues von der Ostfalia in Salzgitter auf dem eigenen Youtube-Kanal der Fakultät

  • Alumni Talks - Inspirierendes von ehemaligen Studierenden

Aus dem Hochschulleben

  • Studentische Arbeiten aus dem Mediendesign ausgezeichnet

  • Schüler und Schülerinnen entdecken Zukunftsperspektiven der Mobilität

  • Wie Studierende einem Ostseebad bei der Verkehrsplanung helfen

  • Praxis im Studium par excellence - Projektvorbereitung am Tankumsee

Publikationen

  • über leben: 5. Ausgabe des Campus38 Magazins erschienen

  • Internationalisierung in Logistikunternehmen? Ja, bitte - aber richtig!

  • PointSZ of view - Ist Salzgitter besser als sein Ruf?

  • Urlaub ja - aber wo und wie?

  • Wieviel Spiritualität ist im Wandern - eine Gedankenskizze

Persönliches

  • Dr. Anja Hesse wird erste Honorarprofessorin an der Ostfalia

  • Niedersächsisches Zertifikat für hochwertige Hochschullehre zum ersten Mal vergeben

  • Professorin Jana Kühl im Beirat für Radverkehr beim Bundesministerium für Digitales und Verkehr

  • Michael Baur bringt Game Design an die Ostfalia

  • Erfolgreich gelandet - Aurélie Vollbrecht und Mario Falk gehen von Salzgitter nach Berlin

 

Vorgestellt

 



Foto: Beim Projektseminar Studioproduktion im 5. Semester MK (damals noch mit Maske)

Die perfekte Mischung - Medienkommunikation an der Ostfalia studieren

Der sechs-semestrige Bachelor-Studiengang Medienkommunikation der Ostfalia bildet Studierende in allen Facetten der Kommunikation aus: Es geht um die Produktion medialer Inhalte, die Ausbildung von redaktionellen und theoretisch-konzeptionellen Fähigkeiten sowie um betriebswirtschaftliche Grundkenntnisse. Besonders dabei ist, dass die unabhängige, journalistische Arbeit nicht als Gegensatz zu interessengeleiteter Kommunikation wie Werbung oder PR verstanden wird. Die Studierenden lernen beide Perspektiven kennen und reflektieren ihre Unterschiede und Gemeinsamkeiten. Von Beginn des Studiums an wechselt sich die theoretische Wissensvermittlung mit praxisorientierter Ausbildung ab: In den studentischen Lehrredaktionen können die Studierenden bereits früh Medieninhalte konzipieren, produzieren und veröffentlichen – crossmedial in Text, Bild, Audio und Video. Sie profitieren dadurch von der exzellenten technischen Ausstattung und Kanälen an der Ostfalia. Immer sind auch individuelle Schwerpunkte möglich. Um die starke Praxisorientierung zu gewährleisten, gibt es eine enge Zusammenarbeit mit großen und mittelständischen Unternehmen aus der Region. Für die Zeit nach dem Studium werden konkrete Handlungs- und Berufsfelder z. B. in Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur, Tourismus oder Sport vorgestellt.

Aus Sicht der Professorin „Bei uns lernen Studierende sehr praxisnah und bekommen einen guten Eindruck von allen Kanälen im Medienbereich: Wir lehren professionell zu filmen, schreiben, sprechen, gestalten, konzipieren, interviewen, kommentieren und zu kritisieren. Ein großer Pluspunkt ist dabei unsere exzellente technische Ausstattung, wie etwa das komplett eingerichtete Videostudio, und verschiedenste Kanäle wie unser Print-Magazin Campus 38, der gleichnamige Online-Nachrichtenkanal oder unser Hochschulradio. Das alles macht unsere Absolventen und Absolventinnen fit für die mediale Berufswelt. Nach ihrem Abschluss wissen sie ganz genau, ob sie lieber in Richtung Journalismus, Agentur oder Unternehmen gehen wollen. Und wer sich weiter qualifizieren möchte, kann bei uns den Masterstudiengang Kommunikationsmanagement belegen, um weitere Erfahrungen zu sammeln“, so Professor Dr. Denise Sommer, Professorin für Theorie der Kommunikations- und Medienwissenschaft sowie Studiengangskoordinatorin für den Bachelor-Studiengang Medienkommunikation. Aus Sicht des Studierenden „Ich bin nach einem ersten Studienversuch an der Universität und einem sozialen Jahr in der Öffentlichkeitsarbeit einer NGO gerne in meine Heimatstadt Salzgitter zurückgekommen. Umso mehr, als dass ich hier die besten Voraussetzungen hatte, etwas zu studieren, das mich wirklich interessiert. Besonders gefällt mir, dass ich das Gefühl habe, hier lerne ich das, was ich später einmal brauchen kann. Medienkommunikation ist für mich ein Querschnitt zwischen dem eher wirtschaftswissenschaftlichen Medienmanagement und dem sehr kreativen Mediendesign – so habe ich das Beste aus beiden Welten! Die Ausstattung im Medienbereich an der Ostfalia ist auf absolut professionellem Niveau, man lernt also zum Beispiel mehr über verschiedene Kamerasysteme und kann sich wirklich praktisch ausprobieren. Mir gefällt auch, dass das gesamte Lehrpersonal viel Praxiserfahrung mitbringt und ich hier alles Relevante in der Medienbranche lerne. Ich genieße den wirklich guten und engen Kontakt zwischen Lehrenden und Studierenden – so kann man früh und flexibel Schwerpunkte setzen und seinen Weg in die entsprechende Richtung lenken. Dadurch, dass an der Fakultät in Salzgitter so viele verschiedene Fachrichtungen sind, gibt es viel Austausch und das macht das Studieren zusätzlich spannend“, erzählt Felix Matthes Teubler, der im 5. Semester Medienkommunikation studiert. Weitere Informationen zu den Studiengängen finden Sie hier, hier und hier.



 

Was ist los?

 

Foto: 380 Erstsemester wurden am 19. September offiziell in Salzgitter begrüßt

Quelle: T.Vakalopoulos/Ostfalia

Erstsemester - herzlich willkommen!


Wer sich an der Ostfalia in Salzgitter für ein Studium eingeschrieben hat, konnte sich vorher schon einmal umsehen: In der Campus Welcome Week vom 12. bis 15. September zeigten Mentoren und Mentorinnen den Erstsemestern das Gelände und standen Rede und Antwort bei Fragen – 240 von den eingeschriebenen 380 angehenden Studierenden haben das Angebot wahrgenommen. So konnten sie bereits erste Kontakte auf dem Campus und mit der Hochschule knüpfen: „Der erste Eindruck ist gut, sowohl was die Gebäude, das Gelände als auch die Lehrkräfte angeht. Alle sind sehr nett. Da stimmt erstmal alles“, so eine Stimme aus den Reihen der Erstsemester. Beim Campus Welcome Day am 16. September waren sie dann bereits mitten im Geschehen. Hier gab es zunächst ein Meet & Greet mit den Mentoren und Mentorinnen, dann folgten viele Aktionen und Infos über die Studiengänge und den Campus, um die Vielfalt der Fakultät Verkehr-Sport-Tourismus-Medien in Salzgitter zu zeigen. Nachmittags konnten die angehenden Erstsemester im Sportmanagement am Salzgittersee Discgolfen. Denn mitten auf einer Insel im Salzgitter See liegt der festeingerichtete Parcours aus 12 Bahnen. Bereits 2010 und 2011 fanden hier bundesweit ausgeschriebene Discgolf-Turniere statt, die "Salzgitter Island Challenge". Der Dekan der Fakultät der Ostfalia Hochschule in Salzgitter, Professor Dr. Heinz-Dieter Quack, und Volker Küch, Vizepräsident der Ostfalia Hochschule, begrüßten alle Erstsemester am 19. September dann offiziell zusammen mit dem ersten Bürgermeister der Stadt Salzgitter, Stefan Klein. Weitere Informationen finden Sie hier. Foto (unten): Die Mentoren des Campus Salzgitter der Ostfalia Hochschule haben den angehenden Studierenden in der Campus Welcome Week einen bunten Empfang bereitet. Quelle: T.Vakalopoulos/ Ostfalia




 

Neues von der Ostfalia in Salzgitter auf dem eigenen Youtube-Kanal


Ein Blick auf den Youtube-Kanal der Ostfalia-Fakultät in Salzgitter lohnt sich – es werden kontinuierlich neue Videos hochgeladen: Seien es Stimmen der Professorinnen und Professoren zu den Studiengängen oder von Praxispartnern aus der Industrie zum Thema Kooperation mit der Ostfalia, Projektberichte der Studierenden oder Videos über Events wie die schon legendäre Night of the Profs – hier finden Sie regelmäßig Neues und Inspirierendes über alles, was an der Fakultät Salzgitter so passiert. Am besten gleich abonnieren!



Foto: Youtube, Ostfalia Salzgitter


Alumni Talks - Inspirierendes von ehemaligen Studierenden


Im Oktober werden Alumnis von verschiedenen Studiengängen der Ostfalia in Salzgitter in den „Alumni Talks“ über ihren Werdegang und berufliche Möglichkeiten berichten. So können interessierte potenzielle Erstsemester sowie ältere Semester einen guten Eindruck bekommen, wo ein Studienabschluss hinführen kann, welche Herausforderungen es gibt und welche Träume sich realisieren lassen. Unter der Rubrik „Kurz und Knapp“ des Youtube-Kanals des Ostfalia Career Service werden nach den Alumni Talks einige der Videos mit den Aussagen der Alumni zu sehen sein.


Weitere Informationen, Termine und die Links zum Teilnehmen, finden Sie hier.


 


Foto: Weitere Informationen über den Studiengang Stadt- und Regionalmanagement auf der Seite: https://www.ostfalia.de/cms/de/k/srm/ Fachtagung am 24. November 2022: Besser wohnen in der Stadt


Wohnraum in der Stadt, ein Dauerthema. Bei dieser engagiert und studentisch organisierten Fachtagung geht es vor allem um Lösungsstrategien für den Wohnraummangel in Deutschland. Zehn Studierende aus dem 4. Semester im Stadt- und Regionalmanagement an der Ostfalia organisierten über acht Monate hinweg als Praxisprojekt diese Tagung. Ein Team kümmerte sich um Sponsoring, Programm, Catering, Marketing und anderes. In diesem Jahr findet die Fachtagung aus dem Stadt- und Regionalmanagement schon zum 10. Mal statt.Sprecher und Referentinnen werden sich der Problematik des Themas stellen und damit beschäftigen, welche Ansätze es gibt, um Wohnraummangel entgegenzuwirken, welche Rolle kommunale Wohnversorgungskonzepte dabei spielen oder welche spannenden Initiativen es gibt. In Workshops werden Lösungsstrategien erarbeitet, sowie deren Chancen und Grenzen thematisiert. Weitere Informationen zur Tagung finden Sie hier.

 

Aus dem Hochschulleben

 



Foto (vlnr): Alina Henne, Celine Berisha, Laurids Raue, Helena Georgiadis und Maria Künne Studentische Arbeiten aus dem Mediendesign ausgezeichnet

Anfang Juli endete die 12. Medien-Ausstellung mit der Verleihung der Ostfalia Medienpreise Salzgitter und des Publikumspreises. Unter dem Titel „VISION(EN)“ war die Ausstellung in diesem Jahr bereits im März digital gestartet und endete mit einer zweitägigen Werkschau, bei der die Studierenden gemeinsam mit Absolventinnen und Absolventen ihre kreativen Arbeiten auch wieder in Präsenz zeigen konnten. Die besten Arbeiten der Ausstellung wurden während der Eröffnung am 1. Juli mit den Ostfalia Medienpreisen Salzgitter in drei Kategorien ausgezeichnet. Der Preis in der Kategorie Bewegtbild-Design ging an Alina Henne für die Arbeit „trauer.“. In ihrem Bachelorprojekt befasste sich Alina Henne mit den Auslegungen verschiedener Trauermodelle und verarbeitete dies in der Animation. Gleich zwei Preisträgerinnen wurden in der Kategorie Interactive Design geehrt: Maria Künne bekam die Auszeichnung für Purple Hour, eine Bachelorarbeit aus dem Bereich „Mental Health Care“, bestehend aus einem analogen Achtsamkeits-Kartenset und einer mobilen App. Helena Georgiadis war die zweite Preisträgerin für ihr 3D-Jump ‚n‘ Run-Game „MallowLand“. In der Kategorie Kommunikationsdesign überzeugte Celina Ajmone Berisha die Jury mit ihrem Bachelorprojekt „von hier nach da“, welches die sehr persönliche Geschichte einer Flucht und das wichtige Gefühl von einem Zuhause thematisiert. Den Publikumspreis haben die Besucherinnen und Besucher der Ausstellung in diesem Jahr an Laurids Raue für sein Bachelorprojekt „don’t judge me!“ vergeben. Er ist mit 250 Euro dotiert und wurde von der Agentur für Film- & Videoproduktion contentjunge gestiftet. Die Ostfalia Medienpreise Salzgitter sind insgesamt mit 3.000 Euro dotiert und gestiftet von der Stadt Salzgitter und der Öffentlichen Versicherung Braunschweig, die die Ausstellung seit elf Jahren unterstützen. Zur Jury gehörten in diesem Jahr Inge Pelzer, Doris Holletzek, Hartmut Schölch und Gabriele Sagroske von der Stadt Salzgitter, Karsten Jeschke von der Öffentlichen Versicherung, Florian Stark und Alexander Koppel von der Braunschweiger Agentur für Film- und Videoproduktion contentjunge, Florian Fricke vom MultimediaCentrum VW AG sowie aus dem Institut für Mediendesign der Ostfalia Prof. Melanie Beisswenger, Prof. Dr. Berit Andronis und Dr. Heike Hümme. Weitere Informationen zur Ausstellung und den Preisen finden Sie hier. Das Video vom Abend der Preisverleihung finden Sie auf dem Youtube-Kanal.

 

Foto: Andreas Kuhnert von der Ostfalia bereitet das Schallpegelmessgerät für die Messung vor. Schüler und Schülerinnen entdecken Zukunftsperspektiven der Mobilität


„Barrieren“ im Straßenverkehr ausfindig machen, Autonomes Fahren simulieren und eine Schallpegelmessung durchführen – all das konnten Schülerinnen und Schüler des Wilhelm-Gymnasiums Braunschweig am Aktionstag „Zukunftsperspektiven der Mobilität“. Das Programm für den Aktionstag im Juni hatte das Institut für Verkehrsmanagement der OstfaliaHochschule für angewandte Wissenschaften und die Siemens Mobility gemeinsam mit der Schule gestaltet. Neben theoretischen Grundlagen hatte jeder Workshop – ob zum Radverkehr, der Digitalisierung in der Mobilität, Barrierefreiheit oder einiges mehr - auch einen praktischen Teil. So gingen die Schülerinnen und Schüler in Braunschweig auf Radtour zur Verkehrsbeobachtung, schauten sich Züge am Hauptbahnhof und Exponate der Bahntechnik auf dem Siemens Betriebsgelände an. „Mit dem Programm wollen wir einen praxisnahen Einblick in das Thema Mobilität der Zukunft geben, Lösungsansätze für eine veränderte Mobilität vorstellen und die Schülerinnen und Schüler dazu animieren, auch selbst Ideen für neue Wege zu entwickeln“, erklärt Ostfalia-Mitarbeiter Andreas Eggeling, der das Projekt seitens der Hochschule koordiniert. „Mit Siemens Mobility konnten wir dazu einen tollen Partner aus dem Bereich der Schienenverkehrstechnik aus Braunschweig gewinnen. Schließlich werden in den Berufsfeldern der Mobilität zukünftig viele Fachleute gebraucht, die die Verkehrswende umsetzen können.“ "Klimawandel, Energiekrise und Mobilität sind Themenfelder, die für unsere Jugendlichen schon jetzt, aber auch in Zukunft von elementarer Bedeutung sind. Allgemeinplätze und ergebnisloses Beklagen helfen nicht. Daher sind wir froh und dankbar, mit der Ostfalia Hochschule eine so kompetente und engagierte Partnerin zu haben, die für unseren 11. Jahrgang mit anderen Unternehmen einen Mobilitätstag organisiert, vorbereitet und durchgeführt hat. Dieser war mit einem fundierten, breit gefächterten und spannenden Angebot für unsere Jugendlichen ein echter Gewinn. In meinen Augen ist das ein Paradebeispiel für die Kooperation von Hochschulen und Schulen in der Region! Wir sagen "Danke!", so Volker Ovelgönne, Schulleiter des Wilhelm-Gymnasiums. Mehr zu dem Thema hier und auf dem Youtube-Kanal der Fakultät.

 

Foto: Studierende mit Prof. Dr. Marco Brey (Mitte) am Strand von Prerow

Wie Studierende einem Ostseebad bei der Verkehrsplanung halfen


In der Ostfalia geht es ja oft um das große Ganze, Studierende erfahren direkt in der Praxis, wie sie Gelerntes anwenden können. Hier denkt man nicht eingleisig. So stellte Professor Dr. Marco Brey für seine Masterstudierende (Verkehr und Logistik) im Modul Verkehrsmanagement eine Kooperation mit dem Ostseebad Prerow her. Inenger Abstimmung mit dem Bürgermeister des Ostseebads Prerow, René Roloff, und der AG Verkehr Prerow konnten verschiedene Problemschwerpunkte im Verkehrsmanagement identifiziert werden: Situation der Fußgänger und Radfahrer, innerörtlicher Shuttleverkehr und öffentlicher Nahverkehr, Reaktivierung der Darßbahn, Logistik beim neuen Inselhafen sowie die Situation der Parkplätze, dem Parkleitsystem und der vorhandenen e-Ladesäulen. Von März bis Juni 2022 haben daher 13 Studierende in Gruppen von zwei oder drei Personen diese Themen bearbeitet. Ziel war es, vernetzte Konzepte zur strategischen Beeinflussung des Verkehrsgeschehens insbesondere in der touristischen Hochsaison zu erarbeiten, die mit geeigneten Maßnahmen die Verkehrsnachfrage und das Angebot an Verkehrssystemen optimal aufeinander abstimmen können. Die Studierenden konnten sich dann im Mai vor Ort ein Bild machen, befragten beteiligte Anwohner, Gewerbetreibende, Tourismusfachleute, Busfahrer sowie Touristen zu den einzelnen Themen. Sie stellten etwa fest, dass die Beschilderung der Rad- und Fußwege oft irreführend war oder ganz fehlte. Dadurch kommt es an diversen Knotenpunkten mit Lieferverkehr, Bussen, Fahrrädern und Fußgängern zu Schwierigkeiten. Um diese Situation zu entzerren, empfahlen die Studierenden – neben klarer Beschilderung und breiteren Rad- und Fußwegen - einen Ringverkehr mit Einbahnstraßen, der sowohl die Zufahrt zu den Geschäften als auch zur Seebrücke erlaubt. Ein weiteres Untersuchungsgebiet war der Autoverkehr: Gerade in der Hochsaison fehlen Parkplätze, und es kommt häufig zu Verkehrsproblemen - auch durch Anlieferung von Waren an die Geschäfte. Mit Verkehrszählungsgeräten erfassten die Studierenden den Rad- und Autoverkehr an wichtigen Zufahrtsstraßen. Ebenfalls wurden die Autos auf Parkplätzen gezählt, die Ladesäuleninfrastruktur analysiert: Empfehlungen beinhalteten eine optimierte Parkplatz-App, ein Park & Ride Konzept mit dem innerörtlichen Shuttle, sowie eine Vergünstigung der Parkplatzgebühren außerhalb des Ortes in Verbindung mit einem Leitsystem. nfang Juni stellten die Studierende ihre Eindrücke und Empfehlungen den Auftraggebern vor. Das kam gut an – einige Punkte wurden schon in Angriff genommen, im August wurde bereits über ein mögliches Folgeprojekt geredet. Weitere Informationen zu dem Projekt auf Anfrage an Professor Dr. Marco Brey.

 

Foto: Studierende lernen das Gelände am Tankumsee bei Gifhorn kennen Praxis im Studium par excellence - Projektvorbereitung am Tankumsee


Im 5. Semester belegen Studierenden des Tourismusmanagementstudiengangs das Modul „Case Studies“. Sie untersuchen dabei Themen problemorientiert und bearbeiten sie dann als konkretes Projekt in Projektteams. Für das Wintersemester 2022/2023 konnte Professor Dr. Carmen Kissling die Tankumsee GmbH als Projektpartner gewinnen. Ziel des Projekts ist die Weiterentwicklung des Naherholungsgebiets Tankumsee nahe Gifhorn mit zwei spannenden Unterthemen: Eine Gruppe wird sich mit der zielgruppengerechten Weiterentwicklung des Naherholungsgebiets beschäftigen und herausarbeiten, welche Zielgruppen aktuell angesprochen werden, welche neuen Zielgruppen möglicherweise wichtig sind und Handlungsempfehlungen zur Attraktivitätssteigerung geben. Die zweite Gruppe soll den Bekanntheitsgrad des Tankumsees und seiner Angebote im Einzugsgebiet analysieren. Von Interesse ist hierbei auch das Image. Darauf aufbauend sollen Handlungsempfehlungen zur Optimierung der Zielgruppenansprache gegeben werden. Damit die Studierenden einen Eindruck vom Tankumsee und seinen Angeboten noch innerhalb der Saison erhalten, sind die Studierenden vorweg als Tagesexkursion in die Nähe von Gifhorn gereist. Nun ist die Motivation noch größer, die Projekte zu beginnen… Weitere Informationen finden Sie in diesem Video.

 

Publikationen

 

Foto: Das neue Campus38 Magazin hat auch ein neues Layout über leben: 5. Ausgabe des Campus38 Magazins erschienen


Pünktlich zur Klausureinsicht am 5. Juli ist das 5. Campus38 Magazin erschienen. Studierende im zweiten und vierten Semester haben erneut in der Lehrproduktion Print bei Professor Dr. Marc-Christian Ollrog innerhalb von dreieinhalb Monaten ein junges Magazin produziert. „2022 haben wir die Komplexität dadurch erhöht, dass wir interdisziplinär gearbeitet haben. Mit dem geschätzten Kollegen Klaus Neuburg, Professor im Mediendesign und den beiden großartigen Mediendesign-Studierenden Anton Rusch und Jannes Ulbrich haben wir das 5. Campus38-Magazin dabei gleichsam neu erfunden“, erklärt Professor Dr. Ollrog.


Die Lehrredaktion lebte von einem Ringen um Form und um Inhalt: Immer leidenschaftlich und auf der Suche nach der bestmöglichen Lösung. Das Ergebnis: Eine neue Ästhetik, eine neue Haptik und ein veränderter Blattrhythmus. Auf 84 Seiten finden sich unter anderem ein Interview mit einem Kriegsreporter in der Ukraine, kritische Auseinandersetzungen mit der Situation der Volksparteien und dem wahnwitzigen Hype um die Formel 1. Aber auch das wilde Studierendenleben, Meddl und Techno sind Themen des diesjährigen Magazins mit dem Titel über leben. Der Titel bezieht sich auf das Viele, das Unterschiedliche, das Schwere und das Leichte im Leben, das sich im Magazin wiederfindet.


Das Campus38 Magazin ist an allen Ostfalia-Standorten an den üblichen Auslagestellen zu finden und liegt im Raum Salzgitter und Braunschweig aus. Außerdem ist das Magazin auch online unter www.campus38.de/magazin im eReader zu lesen sowie als pdf-Datei herunterzuladen. Wer es als Print-Ausgabe genießen möchte, bekommt es auf Anfrage an witte@casa92.de zugeschickt.


 

Foto: Pexels, Pixabay Internationalisierung in Logistikunternehmen? Ja, bitte - aber richtig!


Wer in einem international agierenden Logistikunternehmen arbeitet, profitiert als Expatriate vom fachlichen und kulturellen Know-how durch die unterschiedlichen Einsätze in den Auslandsniederlassungen des Unternehmens. Auch für das Unternehmen selbst sind die Erfahrungen und der Input dieser Mitarbeiter wertvoll. Professor Dr. Samir Saleh von der Ostfalia Hochschule in Salzgitter untersuchte die Rolle der Expatriates im Unternehmen und weist vor allem der Unternehmenskultur die wichtige Funktion zu, diese Fachkräfte zu halten und deren Know-how, auch für Aufgaben im Inland, nutzbar zu machen. Auf Wissen hoch N hat er dazu einen Beitrag veröffentlicht.


„Insbesondere das Agieren in einem neuen, zunächst fremden Umfeld stellt für die entsendeten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine Herausforderung dar“, sagt Professor Dr. Samir Saleh. „Lernfähigkeit, Selbstreflektion und interkulturelle Kompetenz sind von großer Bedeutung für das Verhandeln und den Aufbau von Beziehungen zu Entscheidern vor Ort.“ Die Herausforderungen, die im Ausland gemeistert werden müssen, sind oft komplexer und unterscheiden sich aufgrund unterschiedlicher Bedingungen, von den Aufgaben im Heimatland.


Der Expatriate-Typ des sog. Kosmopoliten verfügt in der Regel über wichtiges Internationalisierungs-Know-how sowie über gute Netzwerke. Dieser Mitarbeitertyp ist oft an weiteren Auslandseinsätzen interessiert, hat jedoch Schwierigkeiten bei der Reintegration in das Stammhaus. „Hier besteht die Gefahr, dass Kosmopoliten mit ihrem Know-how am ehesten an die Konkurrenz verloren gehen“, gibt Samir Saleh zu bedenken.

Um diesen Verlust zu vermeiden und um von dem im Ausland generiertem Know-how langfristig – und damit über die Dauer des Auslandseinsatzes hinaus – profitieren zu können, sollten Unternehmen Maßnahmen entwickeln, wie zum Beispiel einen auf die Expatriates ausgerichteten internen Marketing-Mix, empfiehlt Saleh. Dieser Marketing-Mix beinhaltet Komponenten der Arbeitsgestaltung, Entlohnung, Einsatzortwahl sowie der Kommunikation und Betreuung. Damit sollen die Expatriates an das entsendende Unternehmen gebunden werden. Denn „…das Internationalisierungs-Know-how stellt nicht nur einen Wettbewerbsvorteil gegenüber der Konkurrenz dar, sondern es stärkt auch die Kultur und Innovationsfähigkeit eines Unternehmens“. Damit erlangen diese Mitarbeiter eine strategische Relevanz für ihre Unternehmen, betont Samir Saleh.


Mehr zur Veröffentlichung von Professor Saleh finden Sie hier. Mehr zum Studium Logistikmanagement an der Ostfalia in Salzgitter finden Sie hier.



 

Foto: Weitere Informationen unter http://mediendesign-studium.ostfalia.de/projekt/pointsz-of-view/ Pointsz of view - Ist die Stadt Salzgitter besser als ihr Ruf?


Wer möchte schon nach Salzgitter ziehen? Aber ist die Großstadt wirklich so unattraktiv? Das crossmediale Projekt "Pointsz of view" ist mittlerweile Bestandteil des Masterstudiengangs Mediendesign an der Ostfalia. Jutta Tränkle, Professorin für Bewegtbild-Design mit Schwerpunkt Kamera, und ihr Kollege Klaus Neuburg, Professor für Interaktive Medien/Mediendesign, gaben vor mehr als zwei Jahren den Startschuss und forderten die Studierenden dazu auf, sich intensiv mit dem Ort zu beschäftigen, an dem sie wohnen, studieren, arbeiten, an den sie gezogen sind oder an dem sie immer schon leben: Salzgitter und seiner Region. Auf unterschiedlichste Weise gehen nun Studierende dem nach, befragen Bewohner und stellen fest, dass diese alle gerne in der Stadt wohnen. Axel Born, der trotz der Warnungen seiner Freunde aus dem Schwarzwald nach Salzgitter gezogen ist, hat sogar einen Podcast gestartet, um herauszufinden, warum die Stadt so einen schlechten Ruf hat. „Als Industriestandort sind ja schon immer viele Leute von woanders nach Salzgitter gezogen. Migration bestimmt also schon lange diesen Ort. Seit einmal ein Berliner Bewertungsportal veröffentlichte, dass Salzgitter die unattraktivste Großstadt Deutschlands ist, hält sich dieses Vorurteil“, so Axel Born. Ein Prototyp für eine Webseite wurde konzipiert, damit sich auch weiterhin die Bewohner und Bewohnerinnen von Salzgitter austauschen und die Diversität der Stadt zeigen können.


Weitere Informationen finden Sie hier.

 

Foto: Tony Prats, Pixabay Urlaub, ja - aber wo und wie?


Jedes Jahr evaluiert die FUR Reiseanalyse, dass die Deutschen nicht auf ihren Sommerurlaub verzichten möchten. In den letzten zwei Jahren sah das teilweise etwas anders aus. Professor Dr. Ernst-Otto Thiesing von der Ostfalia Hochschule hat in den letzten Jahren zu den Auswirkungen der Corona-Pandemie auf das Urlaubsverhalten geforscht. Jetzt kann er Bilanz ziehen und gibt Ausblicke auf das zukünftige Reiseverhalten. „2022 haben sich die Buchungen erholt – allerdings vor allem für die Auslandsreisen, was man an den überfüllten Flughäfen und Bahnhöfen sehen konnte. Die Nachfrage nach Inlandsreisen ist wieder etwas zurückgegangen. Der Peak war 2020. Fazit: Die Deutschen möchten nicht darauf verzichten wie sonst im Sommer in den Urlaub zu fahren. Wenn sie dann doch Geld sparen wollen, dann tun sie dies eher im als am Urlaub“, so Thiesing.


Weitere Informationen auf Anfrage per Mail an e-o.thiesing@ostfalia.de



 

Foto: Henning Sorby, Pixabay

Wieviel Spiritualität ist im Wandern? Eine Gedankenskizze

Dr. Heinz-Dieter Quack, Dekan der Ostfalia-Fakultät in Salzgitter und Professor für allgemeine Betriebswirtschaftslehre und Destinationsmanagement, beschäftigt sich seit vielen Jahren mit dem Thema Wandern. Mit dem jährlich erscheinenden Wandermonitor liefert er seit 2015 einen exzellenten Überblick über verschiedene Facetten des Wanderns und wie sie sich über die Jahre verändern. So ist auch das Thema Pilgern und Spiritualität beim Wandern Gegenstand seiner Untersuchungen. „Durch Corona hat das Wandern an sich viel Zulauf gefunden und die Motive des Wanderns haben etwas sich verändert. Mehr Menschen wanderten alleine oder zu zweit und mehr von ihnen suchten Ruhe bzw. nicht überlaufene Wege. Zwar suchen die Wanderer auch Erholung vom Stress, aber religiöse Motive spielten meist nur eine untergeordnete Rolle“, so Professor Quack. Da Pilgerwanderungen oft internationale Reisen sind, sind diese Reisen in den letzten zwei Jahren sehr zurückgegangen. Pilger unternehmen spirituelle Wanderungen aus verschiedenen Gründen, was diese Reiseart auch von der Zielgruppe her sehr heterogen macht. So unternehmen Menschen eine Pilgerwanderung aus gesundheitlichen oder aus kulturellen Gründen, als Event oder aus Interesse an der Landschaft und Natur. Dennoch lassen sich drei Hauptmotive von spirituell Reisenden finden: Flucht vor dem Alltag, Bedürfnis nach Ruhe und Entschleunigung, Kontakt & Erfahrung mit der Natur. Den meisten pilgernden Reisenden geht es auch um eine Reise zu sich selbst. Dies scheint grob ähnlich zu den Motivationen der Wandernden. Andere Fakten decken sich allerdings weniger: Während Wanderer überwiegend Tagestouren auf Rundwanderwegen unternehmen, um sich für ein paar Stunden in der Natur zu entspannen, streben die meisten Pilger eher einen Zeitraum über mehrere Tage bis Wochen an. In Bezug auf die durchschnittliche Tagesetappe legen Wanderer im Durchschnitt etwa fünf bis sieben Kilometer weniger zurück als Pilger. Auch scheinen Wanderer mehr Wert auf ansehnliche und eindrucksvolle Landschaften mit attraktiven Aussichten zu legen, wobei sich Pilger intensiver mit dem Erkunden von Ortschaften sowie Besichtigungen auseinandersetzen.


 

Persönliches

 

Foto: Fotograph Rudolph

Dr. Anja Hesse wird erste Honorarprofessorin an der Ostfalia


Seit 2001 ist Dr. Anja Hesse Kulturdezernentin der Stadt Braunschweig, wo sie seit 1981 lebt – die erste Frau in dem Amt. Die gebürtige Friesin verantwortet und gestaltet dort den Bereich Kultur der Stadt, hat zahlreiche Publikationen veröffentlicht und spannende Ausstellungen organisiert, ein vielfältiger Bereich, der viel Flexibilität und Engagement erfordert. Dr. Anja Hesse ist an der Ostfalia keine Unbekannte: Seit elf Jahren leitet sie an der Ostfalia in Salzgitter regelmäßig Lehrveranstaltungen im Modul Kulturmanagement im Studiengang Stadt- und Regionalmanagement und hat bereits zahlreiche Praxisprojekte mit Studierenden der Fakultät Verkehr-Sport-Tourismus-Medien durchgeführt. „Von solch einer praxiserfahrenen promovierten Kunsthistorikerin und studierten Pädagogin profitieren unsere Studierenden in den Lehrveranstaltungen enorm und für uns ist diese Zusammenarbeit wirklich ein Gewinn“, sagt Prof. Dr. Grit Leßmann, Koordinatorin des Studiengangs „Stadt- und Regionalmanagement" und Vorsitzende der Berufungskommission.


Anfang Juni 2022 zeichnete Ostfalia-Präsidentin Professor Dr. Rosemarie Karger Frau Dr. Hesse zur ersten Honorarprofessorin an der Ostfalia aus. „Wir ehren Frau Dr. Hesse mit dieser seltenen Auszeichnung für ihr außergewöhnliches Engagement für die Studierenden in den Lehrveranstaltungen. Wir freuen uns, die gute Zusammenarbeit fortzusetzen und sie hiermit angemessen zu würdigen“, so Professor Dr. Heinz-Dieter Quack, Dekan der Ostfalia-Fakultät in Salzgitter.


„Für mich sind die Studierenden ein wirklicher Kraftquell“, so Prof. Dr. Anja Hesse. „Und ich bin daher sehr stolz auf die Auszeichnung.“


Mehr dazu finden Sie hier. Ein Video der Veranstaltung finden Sie hier.


 


Foto vli: Ostfalia-Präsidentin Prof. Dr. Rosemarie Karger; Dipl. Des., Dipl.-Kffr. Gabriele Wach; Prof. Dr. Hendrik Ernst; Prof. Dr. Susanne Stobbe, Vizepräsidentin für Lehre, Studium und Weiterbildung. Quelle: Sebastian Wirthgen, ZELL, Ostfalia

Niedersächsisches Zertifikat für hochwertige Hochschullehre zum ersten Mal vergeben


Ein wesentlicher Schwerpunkt von Hochschulen wie der Ostfalia ist die Lehre. Jeden Tag aufs Neue gilt es, junge Menschen durch gute Lehre für die Fachinhalte zu begeistern und damit zu ihrer erfolgreichen beruflichen Zukunft beizutragen. Aber gute Lehre ist oft nicht einfach: Schon allein die Heterogenität und röße der Studierendengruppen sowie der Umfang von Inhalten, die in kurzer Zeit vermittelt werden sollen, stellen Herausforderungen dar. Um darauf einzugehen, gibt es einmal jährlich den Tag der Lehre: Zu unterschiedlichen Themen an jeweils einem anderen Standort der Ostfalia werden Anregungen für die eigene Lehre vorgestellt und fach-, fakultäts- und standortübergreifend mit anderen Lehrenden diskutiert. Neben den Lehrpreisen gibt es seit diesem Jahr das Landeszertifikat Hochschullehre Niedersachsen, das Lehrende in mehreren Wortshops erwerben können, die sich an den Standards der Deutschen Gesellschaft für Hochschuldidaktik orientieren. Das neue Zertifikat für hochwertige Hochschullehre vergeben landesweit sieben Hochschulen meist in Kooperation mit dem Kompetenzzentrum Hochschuldidaktik für Niedersachsen. Am diesjährigen Tag der Lehre erhielten Professor Dr. Hendrik Ernst und Dipl. Des., Dipl.-Kffr. Gabriele Wach von der Ostfalia in Salzgitter das erste hochschuldidaktische Ostfalia-Zertifikat. „Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung zweier so engagierter und agiler Mitglieder des Lehrkollegiums“, so Professor Dr. Heinz-Dieter Quack, Dekan der Ostfalia-Fakultät in Salzgitter. Hendrik Ernst und Gabriele Wach haben in den letzten sechs Jahren an der didaktischen und methodischen Weiterentwicklung ihrer Hochschullehre gearbeitet. Gemeinsam mit anderen Kolleginnen und Kollegen haben sie an diversen Weiterbildungsveranstaltungen am Zentrum für erfolgreiches Lehren und Lernen (ZeLL) teilgenommen und neu gewonnenes Wissen in ihre Lehrpraxis transferiert. Dazu haben sie in verschiedenen Arbeitskreisen mitgewirkt, sich über ihre Lehre ausgetauscht sowie digitale als auch digital-unterstützte Lehr-Lern-Settings erprobt und dokumentiert. Weitere Informationen zum Hochschuldidaktischen Ostfalia-Zertifikat gibt es hier.


 

Foto: Prof. Dr. Jana Kühl

Professorin Jana Kühl im Beirat für Radverkehr beim Bundesministerium für Digitales und Verkehr


Der Bundesminister für Digitales und Verkehr hat am 25. August 2022 den Beirat Radverkehr ins Leben gerufen. Dieses Expertengremium soll das Bundesministerium bei der Umsetzung und Weiterentwicklung des Nationalen Radverkehrsplans unterstützten.

Zunächst bis 2026 werden 20 Beiratsmitglieder aus Verwaltung, Forschung und Lehre sowie Verbänden gemeinsam mit dem BMDV daran arbeiten, den Radverkehr in den Städten und auf dem Land besser und sicherer zu machen. Beim Ziel des Ministeriums, Deutschland zum Fahrradland zu entwickeln, wird unter anderem Professor Dr. Jana Kühl von der Ostfalia ihre Expertise einbringen. Die Professorin hat die erste Stiftungsprofessur Radverkehrsmanagement des Bundesministeriums an der Ostfalia und wurde nun in den Beirat für Radverkehr berufen.


"Ich bin fest davon überzeugt, dass die Bedingungen für die Radfahrenden in Deutschland besser werden müssen, um den Verkehr insgesamt nachhaltiger und energieeffizienter zu gestalten. Ich freue mich auf die Arbeit in dem engagierten und kompetenten Team im Beirat für Radverkehr“, so Professorin Dr. Jana Kühl.


Derzeit läuft eine Online-Befragung des Ostfalia-Teams zum Radverkehr, die motiviert ist durch die hohen Zahlen an verkauften Fahrrädern in den letzten Jahren. Um an der Befragung teilzunehmen, klicken Sie bitte hier.


Weitere Informationen zum Radverkehrsmanagement an der Ostfalia finden Sie hier.

 

Foto: Professor Michael Baur

Michael Baur bringt Game Design an die Ostfalia


Zwar ist der Medienbereich an der Ostfalia in Salzgitter bereits gut aufgestellt. Nun bereichert ihn aber Professor Michael Baur mit seiner Expertise im Game Design. „Mein Ziel ist es, den Ausbildungsstandort im Bereich Games an der Ostfalia regional und überregional zu etablieren und mit der Industrie zu vernetzen. Mir ist es wichtig, dass unsere Absolventen und im Studiengang Mediendesign realistische Chancen haben in der deutschen Videospiel-Branche Fuß zu fassen“, so Professor Baur. Zuvor war er Studiengangsleiter und Professor für Game Design und Development in Schwerin und zuletzt in Leipzig. Seine praktischen Erfahrungen sammelte er vor allem als Game- und Level Designer für führende internationale Firmen, darunter Ubisoft, Mainz für „Die Siedler Online“ und Eletronic Arts, Phenomic für „BattleForge“ und „Lord of Ultima“. Weitere Informationen über Professor Baur finden Sie hier.

 

Foto links: Aurélie Vollbrecht wollte immer schon gerne in Berlin leben. Nun hat es geklappt und sie ist bei Visit Berlin gelandet; Quelle: Aurélie Vollbrecht Foto rechts: Mario Falk (Mitte) mit Kollegen beim SET Tech Festival, Sept 22; Quelle: Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie GmbH Erfolgreich gelandet - Aurélie Vollbrecht und Mario Falk gehen von Salzgitter nach Berlin

„Nach Berlin zu gehen war immer schon mein Traum. Ich habe mich auf gut Glück bei Berlin Partner beworben, und es hat geklappt! Eigentlich wollte ich nur sechs Monate bleiben, aber jetzt hat es sich doch anders ergeben: Visit Berlin hatte eine Junior Marketing Stelle zu besetzen und die habe ich bekommen!“, erzählt Aurélie Vollbrecht. Von Anfang an: Vollbrecht und ihr Kommilitone Mario Falk haben 2022 an der Ostfalia Hochschule in Salzgitter in sechs Semestern ihren Bachelor im Stadt- und Regionalmanagement abgelegt. Das breit angelegte Studium hat sie gut vorbereitet: „Ich gelte schon jetzt in meinem Team als Expertin für das Stadtmarketing – einfach, weil ich es im Studium eben alles schon theoretisch gelernt habe“, so Vollbrecht weiter. Ihr Ex-Kommilitone Mario Falk hatte vor dem Bachelor-Studium sogar eine Ausbildung zum Industriekaufmann gemacht. Ihn hatte damals das Modul Veranstaltungsmanagement im Stadt- und Regionalmanagement an der Ostfalia gereizt. Der Wolfenbütteler findet die Module des Studiengangs gut gewählt: „Es hat mir sehr geholfen, zu lernen, wie die Akteure in der Verwaltung zusammenarbeiten. Die wirtschaftswissenschaftlichen Grundlagen des Studiengangs sind klasse und machen viele Karriere-Wege möglich.“ Durch Professor Dr. Andreas Jain sei er auf das Thema Smart Cities gekommen, hat sich damit beschäftigt und kann dies nun bei seiner Stelle als Event und Network Manager bei Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie GmbH gut anwenden. Die Verbindung zur Ostfalia bleibt: Falk absolviert berufsbegleitend den MBA Managment gesellschaftlicher Innovationen und kommt dafür regelmäßig nach Salzgitter. 2024 wird er dieses Studium abschließen. Ob sie das Studium an der Ostfalia empfehlen? „Auf jeden Fall – die besonders persönliche Atmosphäre und individuelle Beratung helfen sehr, sich wohl zu fühlen und den richtigen Weg für sich zu finden. Das hat man so woanders eben nicht“, sind sich beide einig.


 


Kontakt: CASA 92 Kommunikation Insa Witte, Mail: witte@casa92.de, Telefon: 04453 986 3838 Fotoquelle: Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften (wo nicht anders aufgeführt)








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