• Insa Witte

Neues aus Salzgitter im Mai 2022



Vorgestellt

  • Irgendwas Kreatives mit Medien studieren? Mediendesign an der Ostfalia in Salzgitter beflügelt!

Was ist los?

  • Party on: Die siebte "Night of the Profs" steigt in Salzgitter auf dem Campus der Ostfalia

Aus dem Hochschulleben

  • Forschung erlebbar machen: Das ZEGI plant den WOW

  • Mehr Vielfalt im Radverkehr: Ostfalia organisiert das 13. Salzgitter-Forum Mobilität

  • Projekt im Ostseebad Prerow: Wie gute Verkehrsplanung dem Tourismus helfen kann

  • Der Klimawandel im Tourismus: Dr. Joachim Willms untersucht Risiken für die Nord- und Ostsee

  • Wie sieht die Interaktion zwischen Wirtschaftsjournalismus und PR aus?

Persönliches

  • Dr. Berit Andronis wird Professorin für Kommunikationsdesign

  • Design mit Herz: Celine Ajmone Berisha unterstützt im Kommunikationsdesign

  • Zurück zu den Wurzen: Hüseyin Albayrak unterstützt Professor Bernd Wolk


 

Vorgestellt

 


Irgendwas Kreatives mit Medien studieren? Die Studiengänge im Mediendesign an der Ostfalia in Salzgitter beflügeln!

Es gibt Leute, die sprühen nur so vor Ideen. Sie kritzeln schon als Kind auf alles, was man bekritzeln kann, freuen sich an neuen Materialien und sind nur glücklich, wenn sie eine der vielen Ideen adäquat umsetzen konnten. Die Studiengänge Mediendesign (Bachelor und Master) an der Ostfalia Hochschule in Salzgitter helfen die eigene Kreativität auch professionell zu nutzen; denn dazu muss man eben auch wissen, wie man eine Filmkamera bedient, eine Animation erstellt, eine App konzipiert oder Printdaten druckfertig aufbereitet. An der Ostfalia wird die Palette der künstlerischen Möglichkeiten anhand von drei großen Themen vermittelt: Kommunikationsdesign und interaktive Medien, Audiovisuelle Medien und Bewegtbilddesign sowie Animation und Games. In sechs Vollzeit-Semestern lernen Studierende im Bachelor zunächst die Grundlagen der Gestaltung zum einen für gedruckte Medien wie Flyer, Plakate oder Kataloge, zum anderen für interaktive Anwendungen wie der Gestaltung von Webseiten oder Apps. Zudem beschäftigen sie sich mit der Konzeption und Realisierung von audiovisuellen Bewegtbildmedien, darunter Film und Video. Als dritte Säule im Lehrplan werden die Methoden und Techniken der 2D- und 3D-Animation sowie der Entwicklung von Games und VR/AR Anwendungen gelehrt. Es werden Generalisten ausgebildet, aber es liegt ein Fokus auf Bewegtbild: Um die vielen kreativen Ideen auch professionell umzusetzen, können die Studierenden des Mediendesign für ihre Projekte und Seminare technisches Equipment ausleihen. Es steht ihnen sogar ein komplett eingerichtetes Video-Studio zur Verfügung, das bereits für viele Veranstaltungen der Ostfalia genutzt wurde (wie etwa der virtuellen Graduation Show im Januar 2022). Weiterhin sind Medienlabore und zahlreiche Computerarbeitsplätze mit professioneller Produktionssoftware für Schnitt und Montage, Bildbearbeitung, Layout oder Animation jedem frei zugänglich. Je weiter das Studium, desto eigenständiger sollen die Studierenden kreativ ihr Profil ausbilden. Daher absolvieren Bachelor-Studierende am Ende des 5. Semesters ein mindestens 12-wöchiges Praktikum in einem Unternehmen nach Wahl. Teil dieses Praktikums ist es auch, dass die Studierenden im Anschluss daran ihre dort bearbeiteten Projekte den Studierenden der jüngeren Semester öffentlich in der Hochschule vorstellen. Im Master-Studiengang Mediendesign vertiefen die Studierenden in vier Semestern diesen gestalterischen Medienmix und die Anwendung von Design und kreativen Ideen in der Wirtschaft. Auch steht Englisch für den Bereich Design auf dem Lehrplan. Die verlangten Semesterprojekte spiegeln dies: es wird crossmedial gearbeitet und die Endprodukte werden des Öfteren vor einem potenziellen Arbeitgeber präsentiert. Für die Bewerbung zum Bachelor-Studium benötigen Interessierte eine künstlerisch-gestalterische Mappe mit Arbeitsproben – für deren Zusammenstellung auch eine entsprechende Beratung angeboten wird. Wer einen Bachelor-Abschluss in einem Design-Studiengang vorweisen kann, kann sich direkt online einschreiben und sich einen Studienplatz sichern. Mehr dazu finden Sie hier. Wer an Einblicken in die Projektarbeiten der Studierenden interessiert ist, kann sich jedes Jahr im Rahmen einer Ausstellung ausgewählte Werke anschauen - in diesem Jahr virtuell unter www.endpraese.de. Die beliebten Medienpreise werden in diesem Jahr am 1. und 2. Juli im Mediengebäude am Campus Salzgitter verliehen und bieten so die Möglichkeit, die Werke auch noch reell zu sehen. Aus Sicht des Lehrenden "Ich unterrichte sehr gerne an der Ostfalia Hochschule. Die Studiengänge im Mediendesign stechen durch ihren künstlerisch-konzeptionellen Schwerpunkt an der Fakultät Salzgitter heraus. Eine Besonderheit ist unsere wirklich exzellente technische Ausstattung: Die Studierenden können so ihre Projekte professionell realisieren. Insgesamt machen wir so Produktionen möglich, die über das normale Maß hinausgehen. Wir Lehrenden bringen eine große Bandbreite an Themen mit: angefangen von Design und Print über Film, interaktive und AV-Medien bis hin zu Animation und Games. Und wir haben einen hohen Anspruch an die Qualität dieser Lehre vom konzeptionellen Aspekt bis hin zur Durchführung. Für neue Studierende ist nicht zu unterschätzen, dass wir eine sehr individuelle Betreuung bieten und durch einen engen Kontakt zu ihnen gezielt Hilfestellung und Beratung geben können. Auch möchte ich herausstellen, dass wir derzeit den einzigen Masterstudiengang Mediendesign in Deutschland haben, der alle Bereiche aus dem Bachelor vertieft. So liefern wir nicht nur thematisch die volle Bandbreite, sondern auch eine vollständige Ausbildung vom Bachelor bis zum Masterabschluss. Unsere Studierenden sind dann wirklich fit für die Arbeit mit Kunden!", so Professor Bernd Wolk, Studiengangskoordinator für den Bachelor Mediendesign. Aus Sicht des Studierenden "Eigentlich hatte ich geplant, mich im Bereich Fotografie und Bildbearbeitung weiterzubilden. Wenn man sich für ein Studium entscheidet, weiß man ja meist gar nicht so viel über die jeweilige Hochschule. Ich hatte mir die Medienausstellung an der Ostfalia angesehen und war davon sowie von dem professionellen Videostudio ziemlich beeindruckt. So freute ich mich, als ich 2016 den Bachelor-Studienplatz bekam. In den nächsten Wochen lernte ich, wie breit der Studiengang Mediendesign aufgestellt ist: Es ist wie eine Grundausbildung in den Bereichen Print, Design, Film, Webdesign und Animation – quasi die volle Bandbreite an kreativen Techniken und Themen! Im vierten und fünften Semester kann man sich dann Schwerpunkte setzen, die man auch später weiterverfolgen kann. Und so war ich auf einmal von der Fotografie über den Film auf die Themen Animation, Games und Visual Effects gekommen! Diese Schwerpunkte habe ich mir jetzt im Master-Studiengang Mediendesign gesetzt und bin gerade dabei, ein passendes Thema für die Master-Arbeit zu suchen. Außerdem unterstütze ich das Lehrpersonal des Medieninstituts seit April dieses Jahres als Mitarbeiter in Technik und Verwaltung. Da ich mich gut mit unseren Motion Capture Anzügen auskenne, leite ich zum Beispiel Workshops für Studierende, und das macht mir viel Spaß. Ich weiß noch nicht, wo meine Reise hingeht, aber ich weiß, dass ich hier die nötigen Anregungen bekomme, um meinen Weg zu finden und zu begehen. Ich kann nur sagen, es lohnt sich!“, so Danny Seggelke. Weitere Informationen zu den Studiengängen finden Sie hier und hier.


 

Was ist los?

 

Party on: Die siebte "Night of the Profs" steigt in Salzgitter auf dem Campus der Ostfalia


In Kooperation mit der Hochschule organisieren die studentischen Vereine der Ostfalia am 2. Juni 2022 die siebte „Night of the Profs“. Bass, Schlagzeug, Gitarre und Hip Hop: Ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm mit Bands und natürlich den Professoren und Professorinnen als engagierte DJs ist geplant. Popcorn, Zuckerwatte, Hotdogs, Wein oder Longdrinks: Auch für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt. „Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren und wir freuen uns riesig, dass die Night of the Profs endlich wieder möglich sein wird. In diesem Jahr werden zwei Live-Bands zusätzlich zu den Profs als DJs für gute Stimmung sorgen“, erzählt Inga Sen, die die Veranstaltung zusammen mit Thomas Loepke koordiniert. Mit dabei sind die Band aus dem Ostfalia Campus in Suderburg, Oblique Fatigue, mit musikalischer Vielfalt aus Soul-Funk-Post-Punk sowie der stimmgewaltige Paul Brunner. Welche Professoren und Professorinnen am DJ-Pult stehen werden findet sich hier. Die Night of the Profs 2022 beginnt um 17.00 Uhr auf dem Campus Salzgitter, gegen 23.00 Uhr wird die Feier beendet. Mehr zum Programm und weitere Eindrücke hier.


 

Aus dem Hochschulleben

 



Foto: ZEGI Forschung erlebbar machen: Das ZEGI plant den WOW


Zunächst: WOW steht für WissensOrt Wolfenbüttel und ZEGI meint das Zentrum für gesellschaftliche Innovation an der Ostfalia in Salzgitter. Das ZEGI ist eine fakultätsübergreifende Plattform für die Lehrenden der Ostfalia sowie anderer Verwaltungen, Hochschulen, Universitäten und Unternehmen mit dem Ziel, Forschungsaktivitäten aus allen Themenbereichen interdisziplinär zu bündeln. Das ZEGI ist vor allem ein Forum zur Zusammenarbeit und zum Informations‐ und Erfahrungsaustausch. Im Idealfall arbeitet man dann bei der Forschung und deren Durchführung zusammen. Aber was ist Forschung, wenn niemand davon weiß? „Das neueste Projekt des ZEGI ist der WOW in Wolfenbüttels Innenstadt. Wir möchten Wolfenbütteler Bürger und Bürgerinnen über aktuellste Forschungsthemen in anschaulicher Form informieren und sie zum Austausch animieren“, erklären Professor Dr. Heinz-Dieter Quack und Professor Dr. Andreas Jain von der Ostfalia Hochschule in Salzgitter. Es ist in Planung, eine Immobilie anzumieten und zum Kommunikationszentrum zu machen. Weitere Projektverantwortliche sind die Präsidentin der Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften, Prof. Dr. Rosemarie Karger, sowie die Stadt Wolfenbüttel mit dem Bürgermeister Ivica Lukanic und Annette Junicke-Frommert, die dem Amt für Wirtschaftsförderung und Tourismus in Wolfenbüttel vorsteht. Koordiniert wird der WOW von der Projektagentur Wolfenbüttel im Rahmen des Sofortprogramms Perspektive Innenstadt. Die Bürger und Bürgerinnen sollen schon bei der Entwicklung mit einbezogen werden: In einer Umfrage kann man im Zeitraum vom 15. bis 30. Mai 2022 Vorstellungen zum WOW äußern (Themen, Öffnungszeiten, Darstellungsformen, etc.). Nun ist im WOW ein ganzjähriges, regelmäßig wechselndes Programm unter anderem zu den Themen Nachhaltigkeit, Neue Mobilität, Digitalisierung sowie Gesundheit geplant – wow! Weitere Informationen dazu finden sich hier.

 

Während der Veranstaltung gab es anschauliche Graphic Recordings (von Lorna Schütte – Grafic Recording & Illustration), die die Themen und Diskussionen gut dargestellt haben. Quelle: Team Radverkehrsmanagement, Ostfalia Mehr Vielfalt im Radverkehr: Ostfalia organisiert das 13. Salzgitter-Forum Mobilität


Das Interesse am Radfahren ist in den letzten zwei Jahren stark gestiegen. Laut Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV), besitzen 2022 rund 80 Prozent aller Haushalte in Deutschland mindestens ein Fahrrad. In 30 % sind sogar drei oder mehr Fahrräder vorhanden – insgesamt etwa 78 Millionen Fahrräder. An vielen Orten fehlt es aber immer noch an Infrastruktur, Sicherheit oder innovativen Lösungen, damit das Fahrrad zu einer attraktiven Fortbewegungsart wird. Am 6. Mai.2022 veranstaltete die Ostfalia Hochschule in Salzgitter das 13. Salzgitter-Forum Mobilität zu genau diesem Thema: "Mehr Vielfalt im Radverkehr". Fachleute aus Wissenschaft und Praxis berichteten dabei über verschiedenste Anforderungen im Radverkehr sowie zahlreiche Möglichkeiten, um den Radverkehr weiter zu fördern. Es ging dabei sowohl um den Ausbau von Radwegen, die Barrierefreiheit und Sicherheit, Anforderungen an die Öffentlichkeitsarbeit wie auch verschiedene Lösungen wie etwa einen Radverleih auf dem Land. „Wir brauchen einerseits vielfältige Lösungen für den Verkehr, aber es muss auch ein Umdenken im Kopf stattfinden. Gemeinden und Städte müssen sich trauen, kreative Vorschläge auszuprobieren – meist kommt man damit schneller weiter. Bei unserem virtuellen Forum wurden viele spannende Lösungsansätze präsentiert“, freut sich Prof. Dr. Jana Kühl, BMDV-Stiftungsprofessur für Radverkehrsmanagement an der Ostfalia. Bei einer Kurzumfrage während der Konferenz sollten die gut 100 Teilnehmer und Teilnehmerinnen die drei wichtigsten Themen für die zukünftige Gestaltung des Radverkehrs nennen. Die meisten (79%) stimmten für die Durchgängigkeit der Radwegenetze als ihr größtes Anliegen, ebenfalls wichtig waren die Berücksichtigung von Stadt und Land (46%) sowie die Verkehrsführung unabhängig vom Kfz-Verkehr (56%). Besonders deutlich war das Votum auf die Frage nach der wichtigsten Voraussetzung für die Zunahme des Radverkehrs: 90% der Teilnehmer und Teilnehmerinnen nannten den politischen Willen. Das Fazit der Referenten und Referentinnen bestätigte diese Voraussetzung. Mehr zum Salzgitter-Forum Mobilität finden Sie hier.


 


Projekt im Ostseebad Prerow: Wie gute Verkehrsplanung dem Tourismus helfen kann


Im Rahmen des Moduls „Verkehrsmanagement“ im Masterstudiengang „Verkehr und Logistik haben 12 Studierende der Ostfalia im Mai 2022 das Ostseebad Prerow auf der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst besucht. Dort untersuchten sie die aktuelle Verkehrssituation und erstellen nun Verkehrs-Konzepte für die Verantwortlichen des Ortes. Erstes Fazit: Gute Verkehrsplanung ist wichtig für die Entwicklung im Tourismus und die Akzeptanz bei der Bevölkerung. „Das Ostseebad Prerow ist eine Gemeinde mit etwa 1.500 Einwohnern. In der Hauptsaison besuchen aber mehr als 10.000 Gäste den kleinen Ort. Neue Infrastrukturen müssen also für beide passen. Derzeit gibt es jedenfalls viel Konfliktpotential“, so erläutert der betreuende Professor Dr. Marco Brey vom Institut für Verkehrsmanagement, die Problemstellung. Es ist nämlich nicht nur ein neuer Inselhafen geplant, auch die alte Inselbahn soll reaktiviert werden. Die Studierenden haben vor Ort Konflikte und Defizite bei den einzelnen Verkehrssystemen herausgearbeitet, sowohl in der aktuellen Situation wie auch mit den geplanten Änderungen durch die beiden Großprojekte. Dafür haben sie vor Ort verschiedenste Verkehrserfassungen vorgenommen, recherchiert und Befragungen bei Gästen, Einwohnern und Vertretern der ansässigen Gewerbebetriebe durchgeführt. Anfang Juni werden die erhobenen Daten vor allen Beteiligten und Interessierten präsentiert. Noch wichtiger seien natürlich die erarbeiteten Konzepte, die „bestimmt praxistauglich sein werden“, so Brey weiter. Weitere Informationen zu dem Projekt und dem Studiengang „Verkehr und Logistik“ finden Sie hier und hier.


 

Foto: manfredrichter, Pixabay Der Klimawandel im Tourismus: Dr. Joachim Willms untersucht Risiken für die Nord- und Ostsee


Dr. Joachim Willms, Verwaltungsprofessor für Dienstleistungsmanagement mit Schwerpunkt Tourismusmanagement, forscht derzeit zu klimawandel-induzierten Risiken für Touristen und den passenden Risiko-Management-Systemen unter anderem in den Destinationen der deutschen Nord- und Ostseeküste. In Zwischenergebnissen seiner Forschungsarbeiten weist Dr. Willms auf eine bislang wenig bekannte, aber erheblich wachsende Gefahr für dortige Badetouristen hin: Wegen der hohen sommerlichen Wassertemperaturen in Küstengewässern steigt dort nämlich das Infektionsrisiko mit Vibrionen, eine Gattung Bakterien, deren gefährlichste Arten teils schwere Wundinfektionen bis zur Sepsis und auch Cholera auslösen können. Den betroffenen Bundesländern ist dieses wachsende Risiko zwar durchaus bewusst. Es gibt auch entsprechende Informationen, die veröffentlicht wurden, teils sogar mit konkreten Handlungsempfehlungen. Vor Ort finden sich diese aber eher selten, und so sind sich Touristen der Infektionsrisiken kaum bewusst. „Aktuelle Informationen und Aufklärung über die wachsenden gesundheitlichen Risiken in Zusammenhang mit dem Klimawandel sind bereits heute eine Notwendigkeit. Das gilt sowohl proaktiv für die Touristen selbst als auch für die Küstendestinationen an sich“, meint Dr. Willms. Wer mehr über die klimawandelbedingt wachsenden Tourismusrisiken an den Nord- und Ostseeküsten wissen möchte, kann sich unter j.willms@ostfalia.de an Dr. Willms wenden.


 

Foto: StartupStockphotos, Pixabay Wie sieht die Interaktion zwischen Wirtschaftsjournalismus und PR aus?


In dem kürzlich erschienenen Band „Journalismus und Unternehmenskommunikation“ haben sich Professor Dr. Marc-Christian Ollrog und Megan Hanisch (M.A.), wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Öffentliche Kommunikation, mit den besonderen Verhältnissen von Wirtschaftsjournalismus und PR beschäftigt. Mitgearbeitet hat dabei außerdem die Medienkommunikations-Absolventin und Kommunikationsmanagement-Studierende Karoline Steinbock. Das PR-Journalismus-Verhältnis wird aus einer netzwerktheoretischen Perspektive beschrieben, die die Interaktionsmodi Kooperation, Konkurrenz und Konflikt berücksichtigt. Leitfadeninterviews mit PR-Akteuren und Wirtschaftsjournalistinnen geben Aufschluss darüber, was beide Akteursgruppen voneinander erwarten und welche Entwicklungen ihre Zusammenarbeit gefährden. Den gesamten Aufsatz lesen Sie hier.

 

Persönliches

 


Foto: Laurids Raue

Dr. Berit Andronis wird Professorin für Kommunikationsdesign


Dr. Berit Andronis lehrt am Campus Salzgitter bereits seit mehr als 20 Jahren – sie kennt den Studiengang Mediendesign von Beginn an und begleitet die Studierenden bei ihren kreativen Projekten immer noch voller Engagement. Seit dem Herbst 2021 vertritt sie als Professorin für Kommunikationsdesign den Schwerpunkt Print, von der Bildbearbeitung über Layout bis zur Printproduktion. „Es geht bei Kommunikationsdesign um Informationen, die geschickt und auf unterschiedliche Weise visuell verpackt sind. Das können Logos, Werbung, Zeitungen, Zeitschriften, Büchern oder Beschilderungen sein, on- und offline natürlich. In deren Kreation sind unsere Studierenden eingebunden und dabei unterstütze ich sie. Dabei ist es wichtig, die Inhalte zu kennen, sie zu erarbeiten und zu strukturieren sowie über die medialen Kommunikationskanäle Bescheid zu wissen. Es ist auch wichtig für das jeweilige Publikum eine angemessene Ansprache zu finden. Mein Aufgabengebiet der Professur im Kommunikationsdesign ist sehr dynamisch und multidimensional“, so Professorin Andronis über ihr Aufgabengebiet. Weitere Informationen zu ihr finden sich hier und hier.


 


Foto: Celine Ajmone Berisha

Design mit Herz: Celine Ajmone Berisha unterstützt im Kommunikationsdesign


Celine Ajmone Berisha vervollständigt den Bereich Kommunikationsdesign als Mitarbeiterin insofern perfekt, als dass sie quasi dort von der Pike auf gelernt hat: Sie absolvierte ihren Bachelor in Mediendesign an der Ostfalia, gewann 2020 den Medien-Publikumspreis für ihre nachhaltig-experimentelle Modekollektion „pas de visage" und studiert jetzt im Master Mediendesign. Seit 2020 unterstützt sie den Bereich Mediendesign bereits als Tutorin und Mitorganisatorin der jährlichen Medienausstellung. Ein Jahr später ist sie nun Mitarbeiterin am Institut für Mediendesign mit Schwerpunkt Kommunikationsdesign als Mitarbeiterin für Technik und Verwaltung. „Ich bin besonders nah an den Studierenden dran, weil ich selbst an der Ostfalia meinen BA-Abschluss im Mediendesign gemacht habe und aktuell auch noch im Mediendesign-Masterprogramm studiere. So bringe ich aus beiden Perspektiven meine Erfahrungen und meine Kreativität mit ein. Ich freue mich, wenn ich dadurch andere Personen inspirieren kann, sie zum Nachdenken anrege und motiviere, die Welt auf die eigene Art und Weise zu einem besseren Ort zu machen“, so Berisha zu ihrer Aufgabe. Mit einem Blick für die Ästhetik und einem Händchen für deren praktische Umsetzung sucht sie nach Designlösungen in Layout, Fotografie, Dichtung oder Schrift. Ein Schwerpunkt liegt auf dem Ausstellungsdesign. Mehr über Celine Berisha hier.


 

Foto: Hüseyin Albayrak Zurück zu den Wurzeln: Hüseyin Albayrak unterstützt Professor Bernd Wolk


Hüseyin Albayrak ist kein normaler Mitarbeiter an der Ostfalia: Nicht nur kennt er die Hochschule seit vielen Jahren, er kann zudem kreative und vielseitige Praxiserfahrung im Bereich Medien und Film vorweisen. Aber angefangen: Der gebürtige Salzgitteraner absolvierte erfolgreich ein Mediendesign-Studium an der Ostfalia 2018 mit dem Bachelor-Abschluss. Auf Praktika in der Türkei und in Deutschland wandte er seine Kreativität an. Mit seinen Kurzfilmen nahm er bereits an zahlreichen Festivals teil: So lief der Kurzfilm „Gnadenlosz" 2017 auf dem "Braunschweig International Filmfestival" sowie den österreichischen INN Kurzfilmfestival und der SURBINALE. Sein zweiter Film „Sesam & Kümmel" debütierte beim Niederrhein FILMFESTIVAL in Wesel, lief auf dem Internationalen Filmfestival in Antakya, gewann den „Lionel Designpreis 2018" in Braunschweig und 2019 den Ostfalia Medienpreis für die Semesterendpräsentation. Ab 2018 ging es weiter an der Ostfalia mit dem Studiengang Entrepreneurship & Innovationmanagement in Wolfenbüttel. „Dieses Studium hat mich fasziniert: Wir haben untersucht, wie innovativ die Welt ist und zum Beispiel eine Reise in die USA dafür unternommen. Diese Studieninhalte ergänzen meine kreativen Fähigkeiten perfekt – ich freue mich, dass ich beides jetzt an der Ostfalia einsetzen kann“, so Albayrak. Mit dem MBA in der Tasche unterstützt er seit April 2022 Professor Bernd Wolk am Institut für Mediendesign bei seinen Projekten und Seminaren. Außerdem verfolgt er seine eigenen Filmprojekte weiter und plant demnächst sogar eine neue Serie zu drehen. Damit nicht genug: Um thematisch immer am Puls der Zeit zu sein, ist er in der Region Salzgitter / Braunschweig, aber auch in Hamburg oder Bremen regelmäßig als Stand-up Comedian zu sehen und ist zudem begeisterter Wing Tsun-Sportler. Mehr über Hüseyin Albayrak hier und hier.


 

Fotoquelle: Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften (wo nicht anders aufgeführt)







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