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  • Insa Witte

Neues aus Mittelamerika im Mai 2024

Die Kolonialstadt Granada ist eines von vielen lohnenswerten Zielen in Nicaragua @CATA


Nicaragua erwartet 1,3 Millionen internationale Besucher im Jahr 2024

Der Tourismussektor in Nicaragua wächst und so liegen die Prognosen für 2024 bereits bei 1,3 Millionen Ankünften, die dem Land Einnahmen von mehr als 840 Millionen USD bringen werden. Die Direktorin des nicaraguanischen Tourismusinstituts (INTUR), Anasha Campbell, freut sich über die guten Zahlen. Bereits 2023 übertrafen die Ankünfte etwas über 1 Million um 32 Prozent die von 2022.



Die Region Pedernales im Süden der Dominikanisches Republik ist besonders nachhaltig. @CATA

 

Pedernales in der Dominikanischen Republik ist das nachhaltigste Reiseziel der Karibik

Die Halbinsel Pedernales, ganz im Südwesten der Dominikanischen Republik gelegen, wurde kürzlich für die Entwicklung von Angeboten im nachhaltigen Tourismus ausgezeichnet. Die Provinz ist ebenfalls Teil eines umfassenden Entwicklungsprojekts, das von der spanischen Agentur für internationale Entwicklungszusammenarbeit (AECID) finanziert und in Zusammenarbeit mit dem Instituto de Desarrollo Integral (IDDI) und der internationalen NGO CESAL Ong durchgeführt wird. Das Hauptziel ist, nachhaltige Tourismusangebote in Pedernales zu stärken und die lokale wirtschaftliche Entwicklung im Einklang mit dem Schutz der Umwelt und der Erhaltung der lokalen Kultur zu fördern. Durch gemeindebasierte Tourismusinitiativen und die Integration nachhaltiger Praktiken in die Tourismusbranche soll Pedernales zu einem Vorbild in der Region werden. Die Unterstützung umfasst Bildungsprojekte, Hilfe bei der tourismusrelevanten Verwaltung, technische und unternehmerische Ausbildung der Bevölkerung und die Schaffung von Beschäftigungsmöglichkeiten.

 

Panama setzt auf Kreuzfahrten. Der neue Terminal Amador erfüllt hohe Standards und ist jetzt eingeweit. @CATA


Neuer Kreuzfahrtterminal Amador in Panama eingeweiht

Laurentino Cortizo Cohen, Präsident der Republik Panama, weihte kürzlich den neuen Kreuzfahrtterminal Amador nahe dem Eingang zum Panamakanal ein. Auf einer Fläche von 88 Hektar ist er nach hohen Standards und mit hochmoderner Technik ausgestattet. Das errichtete Terminal hat 206 Millionen Dollar gekostet und ist ein wesentlicher Bestandteil des Gesamtentwicklungsplans von Amador, das weitere Dienstleistungen, Parkplätze, Geschäfte und Restaurants vorsieht. Amador wird nach dem Konzept eines "Heimathafens" betrieben, d. h. eines Basishafens, von dem Kreuzfahrtschiffe abfahren und ankommen, wodurch Panamas Wettbewerbsvorteile im Kreuzfahrtsektor wachsen. Seit Anfang 2024 wurden vom Kreuzfahrtterminal Amador bereits 17 Heimathäfen angefahren, in denen mehr als 23.000 Touristen eintrafen. Mehr als die Hälfte von ihnen nahm an Ausflügen ins Landesinnere teil, was sich wiederum positiv auf den gesamten Tourismussektor des Landes auswirkte. Die neue Anlage kann Kreuzfahrtschiffe mit einer maximalen Kapazität von 5.000 Passagieren aufnehmen.

 

In El Salvador gibt es 12 Vulkane und mehrere Vulkanfelder, die man teils besteigen und bestaunen kann. @CATA


Tourismus schafft Wohlstand und Beschäftigung in El Salvador

Die Tourismusministerin von El Salvador, Morena Valdez, freut sich über steigende Besucherzahlen durch mehr Sicherheit im Land und Investitionen in die Tourismusindustrie. Dadurch wachsen sowohl einheimische Wirtschaft und Beschäftigung erheblich: "Wir haben mehr als 300.000 direkte und indirekte Arbeitsplätze im Tourismus geschaffen und verzeichnen auch einen merklichen Anstieg der Touristenzahlen in unserem Land", so Valdez weiter. Während der Osterfeiertage seien mehr als 146.000 ausländische Besucher gekommen, vor allem aus den Vereinigten Staaten und den Nachbarländern.

 

Belize investiert in den Bezirk Cayo

Der Bezirk Cayo im Westen des Landes an der Grenze zu Guatemala verzeichnet in den letzten Jahren zunehmende Besucherzahlen. Dennoch ist die Region immer noch eine der ärmeren des Landes. Daher hat das Fremdenverkehrsamt von Belize nun in den Städten San Ignacio und Santa Elena die Arbeit an zwei Projekten aufgenommen, die sowohl den Einheimischen zugutekommen als auch die Region für Touristen interessanter machen sollen. Die Zwillingsstädte sind durch den Fluss Macal getrennt. So ist eine erhöhte Uferpromenade geplant, die mit Pavillons und Bänken ausgestattet ist und als Veranstaltungsort für Feste und Events dienen soll. Im Santa Elena River Park können belizianische Kunsthandwerker ihre handwerklichen Fertigkeiten präsentieren, es sollen einheimische Lebensmittel verkauft und Unterhaltungsprogramme wie Flussfahrten angeboten werden. Bei den beiden Projekten geht es vor allem um die Verbesserung der Lebensqualität für die Einwohner der Region: Die neue Freizeiteinrichtung richtet sich vor allem an Familien. Außerdem sollen Besucher angezogen werden, die bei einem längeren Aufenthalt die Schönheit der Natur und den kulturellen Reichtum der Region besser kennenlernen können.

 

Die perfekte Welle findet man bestimmt in El Salvador. @CATA


Surf City El Salvador, die Surfhauptstadt der Welt

El Salvador ist vor allem bei Surfern bekannt für seine guten Wellen. Daher finden hier regelmäßig internationale Wettbewerbe für diesen Sport statt. So suchten 118 Surfer aus 33 Nationen in El Sunzal, eine knappe Autostunde südlich der Hauptstadt San Salvador, beim ISA World Longboard Championship (WLC) vom 18. bis 25. April die beste Welle. Bereits 2023 war El Salvador Gastgeberland des internationalen Surfwettbewerbs. Darauf folgt der ISA World Junior Surfing Championship (WJSC) 2024 vom 3. bis 12. Mai. Hier sind die legendären Wellen von La Bocana und El Sunzal Schauplatz des Wettbewerbs. Damit empfing Surf City El Salvador zum zweiten Mal in zwanzig Ausgaben dieser Meisterschaft die weltbesten Nachwuchssurfer.

 

Die Verarbeitung der Kakaobohnen ist ein wichtiger Produktionsprozess in Guatemala und dies wird jetzt auch den Touristen näher gebracht @CATA


Tourismusangebote zum Thema Kakao in Guatemala

Guatemala ist Teil des World Cocoa Destination Network und bietet daher Reisenden zahlreiche touristische Angebote zum Kakao: Sie reichen vom Lernen über Geschichte, Kultur und dem faszinierenden Prozess der Kakaoproduktion und -verarbeitung bis hin zu Besuchen auf Plantagen oder Schokoladenfabriken. Besucher können die Geheimnisse des Kakaoanbaus, der Kakaoernte und der Kakaoverarbeitung entdecken. Kakao ist in Guatemala von historischer Bedeutung, da er schon in der Kultur und Gesellschaft der Maya und der alten Völker Mesoamerikas eine zentrale Rolle spielte. Das Netzwerk deckt ein breites Spektrum an Aktivitäten und Reisezielen in verschiedenen Ländern ab: Neben Guatemala sind dies unter anderem Ecuador, Peru, Costa Rica, die Philippinen und Ghana.


Wiedereröffnung des Museums von Comayagua in Honduras

Das Museum von Comayagua in Honduras gilt als kulturelles Erbe. In den letzten Jahren wurden es für mehr als 80.000 EUR unter der Leitung des honduranischen Instituts für Anthropologie und Geschichte (IHAH) restauriert und nun wiedereröffnet. Das Museum bietet dem Publikum einen interessanten Rundgang durch neun Ausstellungsräume, die die Geschichte des Comayagua-Tals von der prähispanischen Archäologie über die Kolonialgeschichte der alten Stadt bis hin zur Gegenwart veranschaulichen. Ein weiteres interessantes Museum der Stadt ist das Museum für religiöse Kunst, das die Bedeutung der katholischen Kirche im Lande anhand einer reichen Sammlung religiöser Kunst aus der Kolonialzeit zeigt. Zu der Sammlung zählen Skulpturen, mit Goldfäden bestickte und mit Smaragden besetzte Tuniken und Schmuck. Comayagua liegt im Zentrum von Honduras und war in der Kolonialzeit die Hauptstadt des Landes. Berühmt für seine Geschichte, seine zahlreichen Museen, seine exquisite Gastronomie und die Teppiche aus Blumen und buntem Sägemehl, die in der Karwoche die Straßen und Plätze bedecken, ist Comayagua einer der beliebtesten Orte für Besucher.

 

Weitere Informationen finden sich auch auf www.visitcentroamerica.com

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